09.05.2020, 11:41 Uhr

Spendenaktion Nittendorfer CSU übergibt Masken an das Altersheim

 Foto: Dr. Gerhard Bawidamann Foto: Dr. Gerhard Bawidamann

Nach wie vor hat uns das Coronavirus fest im Griff und Auswirkungen auf das gesamte gesellschaftliche Leben. Insbesondere Mitarbeiter, die in systemrelevanten Berufen arbeiten, wie in Pflegeeinrichtungen oder anderen medizinischen Bereichen, müssen sich an die neuen Herausforderungen anpassen. Ein großes Problem stellt dabei nach wie vor die ausreichende Beschaffung von medizinischen FFP2- und FFP3-Masken dar.

Nittendorf. Die Ortsverbände der Christsozialen sowie die JU und FU überlegten sich deshalb, eine Spendenaktion zu initiieren, um Geld für die Beschaffung von medizinischen Mundschutzmasken zu sammeln. „Wir starteten einen Spendenaufruf unter unseren Mitgliedern und schnell kamen so 600 Euro zusammen, die Hilfsbereitschaft war hier sehr groß“, so Kreisrat Florian Hoheisel.

Ein örtlicher Unternehmer, der von der geplanten Maskenspende gehört hatte, verdoppelte sogar die Zahl der gekauften Masken. Im Nittendorfer Altenheim, dem Argula-von-Grumbach-Haus, freute man sich sichtlich über die Hilfsbereitschaft und die Spendenaktion. „Uns ist es wichtig, dass gerade diejenigen Pflegekräfte geschützt werden müssen, die in dieser Krise unbeschreibliches leisten, weshalb wir unbedingt unseren Beitrag dazu leisten wollten“, so der JU-Ortsvorsitzende Johannes Bawidamann. „Wir als Bürger des Marktes Nittendorf können in diesen Zeiten solidarisch sein und ein jeder von uns seinen Beitrag dazu leisten, ergänzte die Vorsitzende der Eichhofener Ortsgruppe Katharina Rieger. Neben Vertretern der örtlichen Politik ließ es sich auch die Landtagsabgeordnete Sylvia Stierstorfer nicht nehmen, bei der geplanten Spendenaktion mit dabei zu sein.

Nach Übergabe der Masken nahm sich die Abgeordnete noch viel Zeit um Fragen der Heimleitung bezüglich der Maßnahmen des Freistaats in der Corona-Krise zu beantworten und Informationen aus erster Hand mitzugeben. „Wir tun als Freistaat unser Bestmöglichstes, um unsere Arbeitskräfte im Pflegebereich zu schützen und zu unterstützen. Umso schöner, wenn es Vertreter der örtlichen Politik gibt, die durch eigene Initiativen einen zusätzlichen Beitrag leisten“, so Stierstorfer abschließend.


0 Kommentare