07.05.2020, 09:56 Uhr

Politik Einheitlicher Tarifvertrag für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei das Stadtwerk.Mobilität

Manfred Koller, Geschäftsführer das Stadtwerk.Regensburg, Thomas Kleinert, Betriebsratsvorsitzender das Stadtwerk.Mobilität, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg und Aufsichtsratsvorsitzende bei das Stadtwerk.Regensburg, Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität, Patrick Rostek, ver.di Gewerkschaftssekretär. Foto: Hanno MeierManfred Koller, Geschäftsführer das Stadtwerk.Regensburg, Thomas Kleinert, Betriebsratsvorsitzender das Stadtwerk.Mobilität, Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg und Aufsichtsratsvorsitzende bei das Stadtwerk.Regensburg, Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität, Patrick Rostek, ver.di Gewerkschaftssekretär. Foto: Hanno Meier

Am Mittwoch, 6. Mai, hat der offizielle Termin zur Unterzeichnung des neuen Tarifvertrages, der ab dem 1. Juni für alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei das Stadtwerk.Mobilität gilt, stattgefunden.

Regensburg. Das Stadtwerk.Mobilität und die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di haben die Weichen für die Überleitung in einen neuen Tarifvertrag gestellt. Das Thema Lohnangleichung bei allen Stadttöchtern war von den Gesellschaftern und den Stadträten bereits vor geraumer Zeit initiiert worden und wurde in der Folge durch Oberbürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer weiter forciert. Mit der Überleitung von ETV in den TV-N Bayern werden ab Juni alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei das Stadtwerk.Mobilität nach einem einheitlichen Tarifvertrag bezahlt.

Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Oberbürgermeisterin der Stadt Regensburg: „In einer Krisenzeit wie wir sie aktuell erleben, merken wir erst, wie wichtig ein funktionierender und zuverlässiger öffentlicher Personen-Nahverkehr in einer Stadt wie Regensburg ist. Ich freue mich, dass alle Busfahrerinnen und Busfahrer von das Stadtwerk.Mobilität, aber auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, durch den neuen Tarifvertrag für ihren täglichen Einsatz fair und einheitlich entlohnt werden.“

Manfred Koller, Geschäftsführer von das Stadtwerk.Mobilität, ergänzt: „Der Tarifwechsel bringt sowohl für unsere Mitarbeiterinnen und MItarbeiter, als auch aus betrieblicher Sicht einen Vorteil. Im neuen TV-N werden die bisher schwierig zu besetzenden Schichtzeiten, wie Nachts, Sonn- oder Feiertags, deutlich besser vergütet und stellen somit einen attraktiven Anreiz für alle Fahrerinnen und Fahrer dar. Zudem ist die Aufrechterhaltung der Mobilität in der Stadt Regensburg auch für uns ein zentrales und wichtiges Thema und deswegen versuchen wir als das Stadtwerk.Mobilität unseren Fahrgästen in dieser schweren Zeit etwas Normalität zu vermitteln und das Mobilitätsangebot weiterhin zuverlässig zu gewährleisten. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gehen vorbildlich und umsichtig mit der Situation um und leisten einen wichtigen Dienst für unsere Gesellschaft. Eine faire Bezahlung ist also eine Selbstverständlichkeit. Der nun geltende, einheitliche Tarifvertrag garantiert diese für alle.“

Sandra Schönherr, Betriebsleiterin von das Stadtwerk.Mobilität, freut sich besonders über diesen Tarifwechsel, „denn der Weg in den neuen Tarifvertrag hat uns viel Zeit und Arbeit gekostet und war nicht immer einfach. Aber es hat sich gelohnt, denn von dieser einheitlichen Lösung werden unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nachhaltig profitieren.“

Betriebsratsvorsitzender Thomas Kleinert, der sich von Anfang an bei dieser Tarifüberleitung engagiert hat, fügt hinzu: „Mit dem neuen Tarifvertrag haben wir es geschafft, dass zukünftig all unsere Mitarbeiter nahezu einheitlich bezahlt werden und wir sind uns sicher, dass dies für mehr Zufriedenheit und auch Motivation unter allen sorgt.“ Denn bisher wurde nur ein Teil der Belegschaft nach dem, im Vergleich zum größtenteils vorherrschenden ETV, vorteilhaften TV-N bezahlt. Mit dieser Überleitung erfolgt nun eine Gleichstellung aller Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Der TV-N bietet gerade im Hinblick auf den fairen Ausgleich von Zeitzuschlägen Vorteile gegenüber dem ETV, beispielsweise sind die Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge steuer- und sozialversicherungsfrei. Zudem gibt es positive Veränderungen hinsichtlich des Urlaubsanspruches und der wöchentlichen Arbeitszeit.

Der Vertreter von ver.di, Patrick Rostek, war ebenfalls in diese Überleitung involviert und „freut sich, dass ver.di zu dieser Überleitung maßgeblich beigetragen hat und die Stadtwerkstochter nun einen einheitlichen Tarif vorweisen kann.“


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