29.04.2020, 16:18 Uhr

Corona-Krise Für einen Teil der Belegschaft – Infineon Regensburg beschließt Kurzarbeit bis Ende Juli

 Foto: Tobias Eble/Infineon Foto: Tobias Eble/Infineon

Infineon Regensburg hat für einen Teil der Belegschaft Kurzarbeit beantragt. Diese ist ab 1. Mai 2020 für zunächst drei Monate geplant.

Regensburg. Die Kurzarbeit betrifft rund die Hälfte der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Produktion und in produktionsnahen Bereichen am Standort Regensburg. Sie umfasst auch Leiharbeitnehmerinnen und -nehmer. Eine gesunkene Auslastung der Produktion hat diese Maßnahme erforderlich gemacht.

Jörg Recklies, Sprecher der Betriebsleitung Regensburg: „Im Zuge der Corona-Pandemie sehen wir, dass sich die Nachfrage bei einigen Produkten am Standort abschwächt. Dies gilt insbesondere für den Automobilbereich, was einen Auslastungsrückgang zur Folge hat. Da die Kurzarbeit erstmals auch Leiharbeitnehmer umfasst, stehen uns bei verbesserter Marktlage alle Kompetenzen wieder rasch zur Verfügung; daher können wir die Auslastung dann umgehend wieder erhöhen. Für die Zukunft sind wir mit unserem breiten Produktportfolio gut aufgestellt. Die Maßnahmen, die wir nun ergriffen haben, sollen die wirtschaftlichen Auswirkungen minimieren und Arbeitsplätze langfristig sichern.“

Johann Dechant, Betriebsratsvorsitzender am Standort Regensburg: „Betriebsrat und Betriebsleitung haben intensiv und konstruktiv verhandelt. Dadurch konnten wir in kurzer Zeit eine Betriebsvereinbarung zur Kurzarbeit bei uns am Standort abschließen. Gemeinsam wirken Betriebsrat und Betriebsleitung so den Auswirkungen der Corona-Krise am Standort Regensburg entgegen.“


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