18.03.2020, 14:10 Uhr

Kommunalwahlen Joachim Wolbergs enttäuscht über fast 18 Prozent aus dem Stand

Joachim Wolbergs zeigte sich am Wahlabend enttäuscht.  Foto: Günter StaudingerJoachim Wolbergs zeigte sich am Wahlabend enttäuscht. Foto: Günter Staudinger

Am Ende schlugen 17,71 Prozent zu Buche – zu wenig um in die Stichwahl zu kommen. Der vorläufig suspendierte Oberbürgermeister der Stadt Regensburg ist aus dem Rennen, er konnte seinen OB-Posten nicht verteidigen. Ihm bleibt nur der undankbare dritte Platz hinter Dr. Astrid Freudenstein und Gertrud Maltz-Schwarzfischer.

Regensburg. „Ich gratuliere den beiden, die es geschafft haben, ich hoffe, dass sie in den nächsten 14 Tagen anständig miteinander umgehen. Und egal wer gewinnt: Sie möge sich gut um die Stadt kümmern“, so Wolbergs am Wahlabend, 15. März, im Marina-Forum.

Der Wahlkampf sei rückblickend sehr gut gelaufen. Aus dem Stand habe er eine neue Wählerinitiative durchstarten und knapp 18 Prozent bei der OB-Wahl erringen können. Das Stadtratsergebnis fiel nicht ganz so hoch aus: Hier kommt die Brücke auf knapp 13 Prozent, was sechs Stadtratsmandate bedeutet. Eines davon konnte Wolbergs selbst erringen: „Das Stadtratsmandat nehme ich an, weil ich gewählt bin von den Bürgerinnen und Bürgern. Alle anderen Fragen stellen sich im Augenblick nicht“, so Wolbergs. Das werde man dann in den kommenden Wochen bewerten.

Ob es eine Wahlempfehlung der Brücke für eine der beiden Stichwahl-Kandidatinnen geben wird, stand am Sonntagabend noch nicht fest, das müsse man in den nächsten Tagen erst beraten, so Wolbergs.


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