05.01.2020, 10:48 Uhr

Rückblick Der Ausbau der Autobahn A3 brachte uns 2019 spektakuläre Bilder

Abbruch der nördlichen Autobahnbrücke über die Max-Planck-Straße im April 2019. (Foto: Alexander Auer)Abbruch der nördlichen Autobahnbrücke über die Max-Planck-Straße im April 2019. (Foto: Alexander Auer)

Es ist ein Bauvorhaben, dem die Region entgegengefiebert hat – der Ausbau der Autobahn A3 zwischen Autobahnkreuz Regensburg und der Anschlussstelle Rosenhof ist für die Wirtschaft ein wichtiger Faktor für die Mobilität in der Region. Und auch viele Pendler sehnen den Tag der Fertigstellung herbei – denn dann könnte sich die Stauproblematik doch etwas bessern.

REGENSBURG „Der Ausbau der A3 bei Regensburg ist ein komplexes Vorhaben. Auf rund 15 Kilometern erfolgt die Erweiterung auf insgesamt sechs Spuren. 16 Brücken werden neu gebaut, über 400.000 Quadratmeter Asphalt verbaut“, heißt es seitens der Autobahndirektion Südbayern, die für den Ausbau zuständig ist. Dieses „komplexe Vorhaben“ sorgt immer wieder dafür, dass Straßen gesperrt werden müssen, weil wichtige Bauarbeiten anstehen. Das Jahr 2019 war vor allem vom Abriss geprägt – die für sechs Spuren zu eng gesetzten Brücken über die A3 mussten weichen. Hier wurden nachts die Bagger angeworfen, um den Verkehr am Tag nicht zu stören. Einige Nachbarn fühlten sich dann über den Abrisslärm in der Nacht gestört – doch der Spuk war meist nach wenigen Stunden vorbei. Auch das Einheben der neuen Brücken brachte uns spektakuläre Bilder. Tonnenschwere Stahlteile wurden herumgeschwenkt und millimetergenau platziert, als wenn das ein Kinderspiel wäre.

Immer mal wieder musste die Verkehrsführung geändert werden, die Ausfahrten sahen plötzlich ganz anders aus – alles in allem aber lief der Bau bislang sehr zügig, größeres Chaos blieb aus. Kleinere Probleme gab und gibt es allerdings immer dann, wenn auf der A3 zusätzlich zur Baustelle noch ein Unfall passiert, dann sind meist auch die Umleitungsstrecken in die Stadt Regensburg – die Bundesstraße B8 im Süden der Donau und der Weg über Donaustauf und Tegernheim im Norden der Donau – dicht.

Und die Arbeiten ruhen auch jetzt nicht: Bis Ende Februar 2020 werden nun umfangreiche Rodungsarbeiten entlang der gesamten Ausbaustrecke vorgenommen. Diese sind für die sechsspurige Verbreiterung, die Errichtung der Lärmschutzanlagen sowie für das Verlegen von Versorgungsleitungen notwendig.

Weitere Informationen und zahlreiche Bilder zu den Bauarbeiten an der A3 rund um Regensburg gibt es im Internet auch auf unserer Themenseite zum Ausbau unter www.wochenblatt.de/themen/ausbau-a3.


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