15.11.2019, 18:00 Uhr

Zunächst 00 Textplakate „Beherzt für Regensburg“ – CSU startet mit der Plakatierung für den Wahlkampf

Foto: Christoph Gailer/CSU Regensburg (Foto: Christoph Gailer/CSU Regensburg)Foto: Christoph Gailer/CSU Regensburg (Foto: Christoph Gailer/CSU Regensburg)

Vier Monate vor der Kommunalwahl am 15. März hat die CSU ihre Aktion „Beherzt für Regensburg“ gestartet. Am Freitagabend, 15. November, platzierten die Mitglieder der Jungen Union im ganzen Stadtgebiet 100 Textplakate mit der Aufschrift „Beherzt für Regensburg“ und „Freudenstein für Regensburg“.

REGENSBURG „Wir tragen Regensburg im Herzen, das ist unsere Kernaussage“, erklärt die Spitzenkandidatin der CSU, Dr. Astrid Freudenstein. Der Vorsitzende des CSU-Kreisverbandes Regensburg, Stadtrat Michael Lehner, stellt klar: „Bei uns geht es nicht um die Zukunft einzelner Personen, bei uns geht es ganz klar um die Zukunft der Stadt!“.

Die CSU organisiert ihren Wahlkampf diesmal völlig neu. Weder politische Berater, noch Werbeagenturen sind an Bord. Der Vorsitzende der Jungen Union, Tim Helmes, setzt auf Teamarbeit: „Wir haben viele junge, kreative Leute in unseren Reihen. Slogan, Plakate, Homepage – vieles entsteht bei uns in Gemeinschaftsarbeit!“ Lediglich für die Umsetzung hole man sich vereinzelt professionelle Grafiker und Fotografen. So steht die neue Mannschaft, die bei der Stadtratswahl für die CSU antritt, auch in der Wahlkampfführung für einen erkennbaren Neuanfang. „Wir wollen durch Personen und Programme überzeugen und werden definitiv keine Materialschlacht veranstalten!“, versichert Freudenstein. „Die Regensburger haben ja ohnehin ein sehr feines Gespür dafür, was für unsere Stadt gut ist“, so Kreisverbands-Chef Michael Lehner. Die CSU in Regensburg möchte mit ihrer neuen Wahlkampfführung auch ein inhaltliches Zeichen für ihre künftige Stadtpolitik setzen: „Wir können verantwortungsvoll mit Geld umgehen, auch wenn es weniger wird“, sagt OB-Kandidatin Astrid Freudenstein.

Die CSU in Regensburg zieht mit ihrer „Beherzt für Regensburg“-Aktion auch Konsequenzen aus dem Spenden-Debakel der letzten Jahre. Der Kreisvorsitzende Lehner erklärt: „Wir kommen in diesem Wahlkampf mit einem knappen Budget aus, und das kriegen wir auch hin.“ Den größten finanziellen Beitrag liefern die Stadtratskandidaten selbst, die sich je nach individueller Situation mit Spenden zwischen 200 und 4.000 Euro pro Person an den Kosten der Aktion beteiligen.

Die Regeln für die Plakatierung im Stadtgebiet stellt übrigens jede Kommune für sich auf. In Regensburg ist eine Plakatierung bereits ein halbes Jahr vor der Kommunalwahl erlaubt. In anderen Städten gelten teils deutlich kürzere Fristen.


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