11.10.2019, 00:35 Uhr

Positive Bewertung „Viele Zukunftsperspektiven für Bayern und Regensburg“

Prof. Dr. Udo Hebel. (Foto: Petra Homeier )Prof. Dr. Udo Hebel. (Foto: Petra Homeier )

Das am Rande der CSU-Fraktionsklausur in Kloster Banz bereits angekündigte Innovationsprogramm wurde nun im Zuge der Regierungserklärung von Ministerpräsident Markus Söder nicht nur konkretisiert, sondern auch von einer auf geplante zwei Milliarden Euro Investitionssummer erhöht.

REGENSBURG Das von Söder vorgestellte Konzept basiert auf vier Säulen. 600 Millionen Euro sollen jeweils in den Bereich Künstliche Intelligenz/Supertech sowie in die Sanierung und Beschleunigung von Baumaßnahmen an Universitäten und Hochschulen fließen. Jeweils 400 Millionen Euro sind für ein Modernisierungsprogramm der Hochschulen und für eine sogenannte Mittelstandsoffensive eingeplant. Die bayerische Staatsregierung möchte mit diesen Maßnahmen den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Bayern zukunftsfähig ausrichten.

Entsprechend positiv bewertet auch Prof. Dr. Udo Hebel, Präsident der Universität Regensburg, die Pläne des Ministerpräsidenten. „Es ist ein sehr gutes und wichtiges Zeichen, das die Staatsregierung hier setzt, für ganz Bayern, aber eben auch für Regensburg. Ich freue mich, dass unsere wichtigen Zukunftsprojekte mit der Informatik und der Nanoskopie ganz explizit Erwähnung gefunden haben und es uns in den vergangenen Monaten gelungen ist, diese Themen dementsprechend zu platzieren.“

Auch die von Ministerpräsident Söder sogenannte „Initiative zur Entfesselung“, die Pläne zur weiteren Stärkung der Hochschulautonomie und erweiterten Möglichkeiten zur Selbststeuerung umfasst, begrüßt Prof. Dr. Hebel außerordentlich. „Diese Aussichten schaffen deutlich mehr Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten im internationalen Wettbewerb“, so Prof. Dr. Udo Hebel. „Insgesamt blicken wir mit Freude und großer Zuversicht auf die nun folgende Ausgestaltung der entsprechenden Konzepte und die zugehörige Kooperation mit dem Wissenschaftsministerium. Außerdem werden wir uns an der Universität Regensburg hinsichtlich unserer Struktur- und Zukunftsplanung weiter auf die kommenden Exzellenzwettbewerbe vorbereiten und uns entsprechend positionieren.“


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