17.09.2019, 12:48 Uhr

Politik Regenstaufer SPD nominiert Liste für die Kommunalwahlen

(Foto: SPD Regenstauf)(Foto: SPD Regenstauf)

Mit 99,9 Prozent wurde bei der Regenstaufer SPD die Vorschlagsliste für die Kommunalwahl am 15. März 2020 aufgestellt. Über 50 Mitglieder stimmten ihr uneingeschränkt zu. Wahlleiter Fred Wiegand gab die Modalitäten dieser Aufstellung bekannt. Sie ist mit sehr viel Formalismus verbunden.

REGENSTAUF Wiegand lobte die Arbeit des Bürgermeisters Siegfried Böhringer und der Fraktion. „Wir haben keine Mehrheit im Rat, sieht man sich aber die Arbeit und das Erreichte der vergangen elf Jahre an, so kann man sagen: Es war gut, das Regenstauf einen SPD-Bürgermeister hat. Dies wollen wir mit Susanne Nichtewitz fortsetzen“.

Bürgermeister Böhringer gab ein paar Daten aus seiner Amtszeit bekannt. So hat sich die Einwohnerzahl um über 1500 erhöht. Es sind aber auch über 1.000 Arbeitsplätze entstanden. Dadurch gibt es auch mehr Einnahmen und man kann auch mehr gestalten. In seiner Amtszeit wurden Bauanträge mit über 400 Millionen Euro genehmigt. Die Infrastruktur, wie Bahnunterführung Diesenbach, zwei Kreisel, barrierefreier Ausbau der Hauptstraße oder die Dorferneuerung in Hirschling wurde geschaffen, bzw. verbessert. Besonders viel wurde im Bereich der Kinderbetreuung und der Schulen verwirklicht. Trotzdem ist Regenstauf so gut wie schuldenfrei. In die Wege geleitet und im Bau sind nun endlich auch Wohnungen mit sozialverträglichen Mieten. Regenstauf baut eigene Wohnungen, die KWS am Grasigen Weg und ein privater Investor beim ehemaligen Krankenhaus. Dort entsteht auch eine Tagespflege. Bürgermeister Böhringers Wunsch wäre es, dass er am 1. Mai 2020 die Amtskette an Susanne Nichtewitz übergeben könnte.

„Regenstauf hat es verdient, dass erstmals eine Frau an der Spitze steht“, so Bürgermeisterkandidatin Susanne Nichtewitz. „Vor elf Jahren ist erstmals ein Sozi zum Rathauschef gewählt worden. Regenstauf ist gut damit gefahren. Mit einer Frau an der Spitze wird sich diese gute Arbeit fortsetzen“, so Susanne Nichtewitz. „Aber ich habe auch meine eigenen Vorstellungen nach dem Motto „Gutes bewahren und Neuem gegenüber aufgeschlossen sein“. Das betrifft zum Beispiel die Digitalisierung und die Umwelt. Die Jugend ist hier sehr sensibilisiert. Die Jugend muss mit ins Boot geholt werden. Es geht ja um ihre Zukunft. Deshalb müssen viele Bereiche wie Kitas, Schulen, aber auch Arbeitsplätze berücksichtigt werden. Das Zusammenleben von Alt und Jung muss gefördert werden. Vereine leisten hier hervorragendes. Unser Motto ist Zukunft für Regenstauf. Wer uns wählt, setzt auf echten Dialog und geht mit uns den Weg - weg vom Verwalten - hin zum Gestalten. Lasst uns Politik von Menschen mit Menschen für Menschen machen!“

Bei der anschließenden Wahl wurden die Kandidatinnen und Kandidaten in ihrer Reihung aufgestellt. Vom Hausmann bis zum Dipl.-Ing. ist alles dabei. Markträte kandidieren wieder, es sind aber auch viele neue Gesichter dabei. Hier besonders viele jüngere Kandidatinnen und Kandidaten . Alle sind in Vereinen der Marktgemeinde Regenstauf gut integriert bzw. in Führungspositionen. Sie alle eint das Motto „Zukunft für Regenstauf“.


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