08.07.2019, 13:27 Uhr

Kommunalwahl Regensburger FDP geht mit Horst Meierhofer in den Wahlkampf um den OB-Sessel

Stadträtin Gabriele Opitz, Horst Meierhofer, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lechte. (Foto: FDP Regensburg)Stadträtin Gabriele Opitz, Horst Meierhofer, Bundestagsabgeordneter Ulrich Lechte. (Foto: FDP Regensburg)

Am Freitagabend, 5. Juli, traf sich die Regensburger FDP zur Nominierungsveranstaltung ihres Oberbürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020.

REGENSBURG Einstimmig wurde der derzeitige Fraktionsvorsitzende im Regensburger Stadtrat Horst Meierhofer gewählt. Er gehört dem Stadtrat seit 2002 an und war von 2005 bis 2013 Mitglied des Deutschen Bundestages. Meierhofer ist Bankkaufmann und Diplom-Kaufmann und beruflich als Geschäftsführer beim Landesverband der Energie- und Wasserversorger Hessen/Rheinland-Pfalz tätig.

In seiner Bewerbungsrede verwies Meierhofer auf eine Vielzahl von Entscheidungen im Stadtrat, die die FDP in ihrem Wahlprogramm bereits gefordert hatte – zum Beispiel Nachtbus, emissionsarme kleine Altstadtbusse, modernes Parkleitsystem, mehr öffentliche Sitzplätze, mehr Fahrradabsperrmöglichkeiten, Übertragung der Stadtratssitzungen im Internet und nicht zuletzt ein schnellerer Schuldenabbau. Gleichzeitig stellte er dar, dass in den kommenden Jahren der Fokus neben Verkehrs- und Wohnungsbaupolitik vor allem auf die Wirtschaftskraft Regensburgs gerichtet werden müsse: „Die zu erwartende wirtschaftliche und damit steuerliche Abkühlung muss für uns Ansporn sein, diesen Bereich wieder zur Chefsache zu machen.“

Meierhofer stellte dar, dass die letzten Jahre aufgrund des Wolbergs-Prozesses nicht einfach waren. Er freue sich persönlich jetzt sehr für Joachim Wolbergs und hoffe, dass sich der Rechtsstreit nicht noch ewig in die Länge ziehe.


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