03.07.2019, 01:18 Uhr

Wiedergründung Die Jusos im Landkreis Regensburg starten neu durch

(Foto: Wilfried Schmidt)(Foto: Wilfried Schmidt)

Bei einer Konferenz am Sonntag, 30. Juni, in Regenstauf haben sich die Jusos im Landkreis Regensburg wiedergegründet. Begleitet durch den stellvertretenden Landrat Johann Dechant, den SPD-Unterbezirksvorsitzenden Sebastian Koch, den Juso-Unterbezirksvorsitzenden Heinrich Kielhorn und den SPD-Kreisvorsitzenden Rainer Hummel ging der 18-jährige Alexander Roth als neuer Vorsitzender aus der Konferenz hervor.

LANDKREIS REGENSBURG Als seine Stellvertreter wurden Katja Domenici (30 Jahre), Kay Miller (29 Jahre) und die Regenstaufer Bürgermeisterkandidatin Susanne Nichtewitz (31 Jahre) einstimmig gewählt.

Bei ihrem Grußwort sprach die Bürgermeisterkandidatin über die Bedeutung des Zusammenhalts junger Menschen auf Landkreisebene. Auch in der Antragsdebatte wurde kontrovers diskutiert. Der Antrag zum Erhalt des Landschaftsschutzgebietes im Labertal wurde am Ende einstimmig angenommen. Der Vorsitzende Alexander Roth sprach von einer Richtungsentscheidung im Landkreis. Dazu gehöre auch, ob man – wie bisher – das Eigentum dem Gemeinwohl bevorzugt oder – wie der Juso-Bundesvorsitzende bestehende Strukturen hinterfragt und im Notfall verändert. Auch der Leitantrag zum Landkreis im Jahr 2030 wurde von allen Mitgliedern angenommen. Darin fordern die Jungsozialisten und Jungsozialistinnen unter anderem mehr sozialen Wohnungsbau, ein mächtigeres Jugendparlament für den Landkreis und eine Stadtbahn, die auch in einzelne Landkreisgemeinden fährt. Aber auch zur zukünftigen Wirtschaftspolitik im Landkreis debattierten die Jusos. Statt „Feel-Good-Politik“, wie Landrätin Tanja Schweiger es momentan praktiziere, brauche es „knallharte Zukunftspolitik“, meint Alexander Roth. Dazu gehöre auch die Förderung des 5G-Ausbaus im Landkreis – zur Not auf eigene Kosten – um die Region zukunftsfest zu machen.


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