05.06.2019, 17:10 Uhr

Süd-Ost-Link Peter Aumer fordert ein Ende der „Täuschungsmanöver durch die Freien Wähler“

(Foto: Erwin Wodicka/123rf.com)(Foto: Erwin Wodicka/123rf.com)

„Bei der Stromtrasse Süd-Ost-Link, die auch durch den Landkreis Regensburg führt, hat der Bayerische Wirtschafts- und Energieminister Hubert Aiwanger den Landkreis Regensburg wie beim Thema Flutpolder erneut im Stich gelassen“, dies stellt der Bundestagsabgeordnete Peter Aumer (CSU) bezugnehmend auf ein Schreiben der Taskforce Netzausbau aus Aiwangers Wirtschaftsministerium fest.

LANDKREIS REGENSBURG Die Verbesserungen bei der Kabeltechnologie des Süd-Ost-Links von 320 kV auf 525 kV seien nicht der Erfolg von Wirtschaftsminister Aiwanger, sondern wurden auf Drängen der ostbayerischen Bundestagsabgeordneten Karl Holmeier, Albert Rupprecht, Florian Ossner und Peter Aumer bereits im Frühjahr 2019 durchgesetzt. Besonders unglaubwürdig werde die Politik der Freien Wähler im Landkreis Regensburg durch die erneute Aussage des bayerischen Wirtschaftsministers Aiwanger, dass der Ausbau der Übertragungsnetze für die Umsetzung der Energiewende zwingend notwendig ist, so Aumer. Dies hatte Aiwanger dem Regensburger Bundestagsabgeordneten bereits im Dezember letzten Jahres auf Anfrage schriftlich bestätigt.

Für Peter Aumer ist klar: „Für die Region Regensburg ist eine sichere, stabile und bezahlbare Energieversorgung unerlässlich. Die CSU setzt sich für einen naturschonenden Ausbau und angemessene Entschädigungen für betroffene Grundstückseigentümer und die Landwirtschaft ein. Populistische Täuschungsmanöver, wie sie die Freien Wähler im Landkreis Regensburg praktizieren, sind keine verantwortungsvolle Politik für unsere Heimat. Die widersprüchlichen Aussagen zur Notwendigkeit der Stromtrasse und das Fehlen eines tragfähigen Alternativkonzepts für eine dezentrale Energieversorgung im Landkreis zeigen den mangelnden Willen der Freien Wähler, die Herausforderungen der zukünftigen Energieversorgung in der Region Regensburg lösen zu wollen.“


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