11.04.2019, 09:42 Uhr

Wahlkampfauftakt „Die Grüne Jugend startet in den Europawahlkampf“

(Foto: Boris Zerwann/123rf.com)(Foto: Boris Zerwann/123rf.com)

Am 26. Mai ist es so weit: Zum neunten Mal wird die Zusammensetzung des Europäischen Parlaments von circa 400 Millionen wahlberechtigten EU-Bürgerinnen und -Bürger per Direktwahl bestimmt. Am vergangenen Wochenende fand ein mitreißender Wahlkampfauftakt mit unter anderem Robert Habeck, Ska Keller und Luisa Neubauer auf dem Bundeskongress der Grünen Jugend in Leipzig statt.

REGENSBURG Zurück in der Oberpfalz, beginnt die politische Jugendorganisation voller Motivation mit dem Wahlkampf. Johannes Rückerl, Sprecher der Grünen Jugend Regensburg, betont die Wichtigkeit der Wahl im Mai: „Bei dieser Wahl geht es um weit mehr als die bloße Zusammensetzung des nächsten EU-Parlaments. Am 26. Mai haben wir die Chance über die Zukunft der Europäischen Union abzustimmen. Bei einem ewig gestrigem „Weiter so“ zu bleiben und die bereits gewonnenen Errungenschaften von rechtsnationalen Populisten angreifen zu lassen, ist für uns keine Option. Gehen wir die Probleme an und schaffen endlich ein wirklich soziales, solidarisches und nachhaltiges Europa, das ein gutes Leben für alle ermöglicht.“

Anna Hopfe, die politische Geschäftsführerin der Regensburger Jugendorganisation, fügt hinzu: „Unser Ziel ist es, im Wahlkampf mit jungen Menschen ins Gespräch über Europa zu kommen. Wir merken, dass große Teile unserer Generation die Errungenschaften der EU, wie den Frieden und die Reisefreiheit, als selbstverständlich und gegeben wahrnehmen. Dabei steht das klare Bekenntnis zu Europa unter Beschuss, was deutlich macht: Wir müssen die Institution, die es uns ermöglicht hat, in einem friedlichen und wohlhabenden Europa aufzuwachsen, verteidigen. Doch klar ist auch, dass an der aktuellen Ausgestaltung und Politik der EU vieles kritisiert werden kann und muss: Wir fordern ein solidarischeres Europa, das entschlossen gegen die bestehende soziale Ungleichheit arbeitet. Aktuelle Jugendarbeitslosigkeitsraten von 39 oder 33 Prozent in Griechenland beziehungsweise Italien sind untragbar.“


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