23.08.2018, 14:03 Uhr

Wahlkampfprogramm Freie Wähler eröffnen ihren Wahlkampf mit einer Kundgebung am Neupfarrplatz

Hubert Aiwanger, Ludwig Artinger, Kerstin Radler, Tobias Gotthardt (von links). (Foto: Freie Wähler Regensburg e. V.)Hubert Aiwanger, Ludwig Artinger, Kerstin Radler, Tobias Gotthardt (von links). (Foto: Freie Wähler Regensburg e. V.)

„Wir Freie Wähler sind Garanten einer vernünftigen, bodenständigen Politik, die anpackt, statt einer abgehobenen Söder-Show voller Luftnummern und Prestigeobjekten.“ Mit klaren Worten präsentierte sich der Spitzenkandidat der Freien Wähler, Hubert Aiwanger, in seiner engagierten Rede den zahlreichen Zuhörern bei der Kundgebung am Neupfarrplatz.

REGENSBURG Mit auf der Bühne waren die Direktkandidaten der Freien Wähler für die Stadt und den Landkreis Regensburg, Kerstin Radler und Tobias Gotthardt für den Landtag, sowie Andreas Michelson und die Landrätin Tanja Schweiger für den Bezirkstag. „Wir Freie Wähler“, so Ludwig Artinger, der Fraktionsvorsitzende im Regensburger Stadtrat, der die Veranstaltung moderierte, „betreiben keine Kirchturmpolitik, sondern haben die gesamte Region im Auge.“ „Ob Abschaffung der Studiengebühren, Rückkehr zum G9 oder Straßenausbaubeiträge: Wir Freien Wähler haben bewiesen, dass wir handeln und nicht nur reden“, so Kerstin Radler. Neben bezahlbarem Wohnraum sieht sie die Verkehrsproblematik als Schwerpunkte ihrer künftigen Arbeit im Bayerischen Landtag an.

Andreas Michelson legte seinen Schwerpunkt auf soziale Themen und bezeichnete den Bezirkstag als „Soziales Gewissen“ der Politik. Tobias Gotthardt forderte einen Quantensprung im regionalen Verkehrskonzept und mehr familienfreundliches Bauen und bezahlbaren Wohnraum. Ein klares „Nein“ von ihm auch zu den geplanten Flutpoldern und den SüdOstlinks. „Bayern“, so Tobias Gotthardt, „brauche diese Trasse nicht, sondern ein dezentrales Energiekonzept“! Die Landrätin Tanja Schweiger will mit ihrer Kandidatur das kommunale Element im Bezirkstag stärken: „Als großer Beitragszahler wollen wir auch im Bezirk mitreden!“ Ein weiterer Schwerpunkt war für Tanja Schweiger die medizinische Versorgung am Land.


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