11.07.2018, 13:36 Uhr

Auffüllstationen „Grundbedürfnisse im Welterbe sichern“ – ÖDP-Fraktion beantragt Trinkwasserbrunnen

(Foto: saiva/123rf.com)(Foto: saiva/123rf.com)

Immer wieder wird von verschiedenen Stadtratsfraktionen danach gefragt – die Rede ist von Trinkwasserbrunnen, wie wir sie aus manchen italienischen Städten kennen. Eine willkommene Möglichkeit, in der Sommerhitze mitgebrachte Trinkflaschen aufzufüllen. Doch dabei gilt es, den hohen hygienischen Anforderungen zu genügen und das ist nicht einfach.

REGENSBURG Dennoch beantragt die ÖDP-Fraktion nun Trinkwasserbrunnen. Die Installation soll – um die Kosten gering zu halten – im Zusammenhang mit anstehenden Baumaßnahmen erfolgen. Dabei geht es natürlich um Stadtbezirke, die stark von Fußgängern frequentiert werden, v.a. die Innenstadt. „Wenn das in anderen Städten möglich ist, müssten wir dieses Problem doch auch nach und nach lösen können!“, meint ÖDP-Stadträtin Astrid Lamby. „Der gleiche Gedanke steckt ja hinter dem Projekt „Refill“. In bestimmten Geschäften oder Lokalen kann man nämlich schon seit einiger Zeit kostenfrei seine Flasche befüllen lassen. Wir wollen, dass die Stadt dies im Marketing unterstützt. Hier kann schon einmal ein wertvolles Netz an Trinkwasser-Auffüllstationen entstehen, bevor flächendeckend Trinkwasserbrunnen vorhanden sind.“ Dafür müsste nach Meinung der ÖDP-Stadträte das Logo von „Refill“ z.B. im „Abreißstadtplan“ für Touristen und im Onlinestadtplan – ähnlich dem der netten Toilette – beworben werden. „Frisches Trinkwasser ist ein Grundbedürfnis des Menschen und sollte jedem Bewohner und Besucher jederzeit zur Verfügung stehen“, ergänzt ÖDP-Stadtrat Joachim Graf. Im Zuge der Klimaerwärmung kann die Verfügbarkeit von Trinkwasser in den Sommermonaten noch an Bedeutung gewinnen. Ein weiteres Argument fügt Fraktionsvorsitzender Benedikt Suttner dazu noch an: „So könnte hoffentlich auch die Zahl der vielen kleinen Plastikwasserflaschen vermindert werden, die sich die Leute unterwegs kaufen und dann wegwerfen – und das wäre auch noch ein Gewinn für die Umwelt!“


0 Kommentare