20.06.2018, 23:25 Uhr

Politik Bildungsfahrt in den Bayerischen Landtag – Jugendliche können aktiv vor Ort etwas bewegen

Der Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol öffnete für die jungen Leute im Landtag viele Türen und bot einen spannenden Einblick hinter die Kulissen des Maximilianeums. (Foto: Stadtjugendring/Patricia Schönbe)Der Landtagsabgeordnete Jürgen Mistol öffnete für die jungen Leute im Landtag viele Türen und bot einen spannenden Einblick hinter die Kulissen des Maximilianeums. (Foto: Stadtjugendring/Patricia Schönbe)

Jugendliche können aktiv vor Ort etwas bewegen. Das betonte Grünen-Landtagsabgeordneter Jürgen Mistol im Gespräch mit 40 ehrenamtlich engagierten Jugendlichen aus den Regensburger Jugendverbänden im Maximilianeum.

REGENSBURG/MÜNCHEN Wie bereits in den vergangenen zwei Jahren hatte der Stadtjugendring zu einer Bildungsfahrt in den Bayerischen Landtag geladen, um dort über jugendpolitische Themen zu diskutieren. Im Fokus standen nicht nur örtliche Themen. Auch Europathemen standen im Fokus. Hier waren sich Mistol und die jungen Leute einig, dass die EU viele Chancen für die Jugendlichen in Deutschland schaffe. Seien es die offenen Grenzen oder verschiedene Programme der Jugendbegegnung.

Neben politischen Themen, die sich auf die Jugendarbeit in Regensburg auswirken, stand auch der Arbeitsalltag eines Politikers im Fokus. So öffnete der Grünen-Abgeordnete bei dem Besuch im Maximilianeum so manche Türe, hinter die sonst nur selten Gäste blicken. Von Mistol erfuhren die jungen Leute auch, wie sie selbst Abgeordnete werden können. Wichtig sei ihm insbesondere, als Politiker „stets mit offenen Ohr unterwegs zu sein“, sagte Mistol. Der Regensburger Stadtjugendring hatte die jungen Leute zu der Fahrt eingeladen, um sich so für das ganzjährige Engagement zu bedanken. Kooperationspartner waren in diesem Jahr die Bayerische Sportjugend, die Landsmannschaft der Deutschen aus Russland, die Wasserwachtjugend und die Regensburger Schülervereinigung.

Bei der Diskussion ging es auch darum, was den jungen Leuten und Jugendverbänden im Ehrenamt aktuell Probleme bereitet. Die Bürokratisierung des Ehrenamtes, etwa durch die neue Datenschutzverordnung, wurde dabei von den Verbandsvertretern kritisiert. Aber auch die Forderung der jungen Leute nach billigeren Bustickets für die Stadt und den Landkreis Regensburg kam zur Sprache. Als gutes Instrument der Jugendpartizipation und Beteiligung vor Ort in Regensburg nannten Abgeordneter Jürgen Mistol und Stadtjugendring-Vorsitzender Philipp Seitz den Regensburger Jugendbeirat. Hier können junge Menschen erfahren, wie politische Abläufe funktionieren und ihre eigenen Meinungen einbringen. Aber auch der Stadtjugendring bietet verschiedenste Programme und Aktionen, bei denen junge Menschen Verantwortung übernehmen können, ihre Meinung sagen und direkt mit der Politik ins Gespräch kommen können.


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