20.06.2018, 17:12 Uhr

„Verkehrsmittel der Zukunft“ Planungsausschuss sagt „Ja“ zur Stadtbahn

(Foto: Christian Eckl)(Foto: Christian Eckl)

Am Dienstag, 19. Juni, hat der Regensburger Stadtrat im Planungsausschuss sein offizielles „Ja“ zur Stadtbahn gegeben. Bereits im Oktober 2017 wurde das Ergebnis der Nutzen-Kosten-Untersuchung für die beiden Systemvarianten BRT und Tram vorgestellt. In einer abschließenden Empfehlung sprach sich das beauftragte Gutachterbüro für die Einführung einer Stadtbahn aus.

REGENSBURG Die Verwaltung hat im Nachgang sowohl die interessierte Öffentlichkeit, lokale Initiativen und Akteure in die Entscheidung mit einbezogen als auch eine bestmögliche Auseinandersetzung des Stadtrats mit den verschiedenen Argumenten zu diesem Projekt sichergestellt. Die Ergebnisse der Bürgerbeteiligung und die daraus hervorgegangenen Anregungen liegen nun vor und waren eine weitere Grundlage für die finale Systementscheidung am gestrigen Dienstag.

„Trotz der hohen Investitionskosten und der langen Planungszeit hat die Stadtbahn das Potential, Menschen davon zu überzeugen, auf einen emissionsfreien ÖPNV umzusteigen. Für mich ist die Stadtbahn ein Verkehrsmittel der Zukunft“, so Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Das Projekt Stadtbahn stellt die Stadt vor immense Herausforderungen, unter anderem die Planung und den Bau eines etwa 15 Kilometer langen Streckennetzes inklusive der zugehörigen Sonderbauwerke, Verknüpfungspunkte und Betriebsanlagen. Doch Bürgermeister Jürgen Huber, ein Stadtbahn-Befürworter seit der ersten Stunde, ist überzeugt: „Die Stadtbahn stellt sicher, dass in Regensburg Wirtschaftswachstum, Umweltschutz und hohe Lebensqualität in Einklang stehen.“

Jetzt gilt es, in einem Projektteam aus Vertreterinnen und Vertretern von Verwaltung und „das Stadtwerk.Mobilität“ die anstehenden Planungs- und Organisationsschritte zu strukturieren sowie die Aufgabenaufteilung und die erforderlichen Personalbedarfe jeweils zu konkretisieren. Die Überleitung in eine feste Arbeitsstruktur erfolgt über weitere Beschlüsse der Gremien des Stadtrats.


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