16.04.2018, 17:06 Uhr

Spatenstich Eine Ortsumgehung für Lederdorn – Entlastung für Anwohner, mehr Verkehrssicherheit für Autofahrer

(Foto: Hannes Lehner)(Foto: Hannes Lehner)

Gute Nachrichten für die Anwohner von Lederdorn im Landkreis Cham in der Oberpfalz. am Montag, 16. April, haben die Bauarbeiten für ihre Ortsumgehung begonnen. Für Bayerns Bau- und Verkehrsstaatssekretär Josef Zellmeier ist die Ortsumfahrung nicht nur eine Entlastung für Anwohner von Lärm- und Feinstaub.

LEDERDORN/LANDKREIS CHAM Auch Autofahrer profitieren davon. „Die Staatsstraße 2132 wird in Zukunft stressfreier befahrbar sein, ein großes Plus für die Verkehrssicherheit“, sagte Zellmeier bei der heutigen Spatenstichfeier vor Ort. Wie wichtig die Verkehrsachse für die Oberpfalz ist, zeigt die Statistik. Täglich sind hier rund 8.500 Fahrzeuge unterwegs. Die Strecke gilt als stark belastet. „Der heutige Spatenstich ist deshalb nicht nur für die Lederdor¬ner ein freudiges Ereignis. Auch für die Gemeinde Chamerau und für den gesamten Landkreis Cham bringt das Verbesserungen“, so Zellmeier. Fertigstellung für die rund 2,6 Kilometer lange Ortsumgehung ist im Jahr 2020. Die Kosten belaufen sich auf rund neun Millionen Euro.

Die Vorarbeiten für die Baustelle hat das Staatliche Bauamt Regensburg bereits im September 2017 eingeleitet. Mit dem heutigen Baustart beginnen jetzt die Arbeiten für die erste von insgesamt drei Brücken. Ab heute errichtet das Bauamt eine Brücke über den Lederdorner Bach. Ab Sommer 2018 sollen die Arbeiten für die zwei Brückenbauwerke über die Aspernstraße und die Moosstraße beginnen. Die Ausschreibungen für diese Arbeiten laufen bereits.

Aber nicht nur für die Lederdorner gibt es Verbesserungen. Im Jahr 2018 stehen weitere wichtige neue Infrastrukturmaßnahmen im Landkreis Cham an. Für Zellmeier ist die Investition in die Infrastruktur auf dem Land immens wichtig: „In Rötz gehen wir im Herbst beispielsweise die Ortsumgehung im Zuge der Staatsstraße 2151 an. Hier investiert der Freistaat rund 8,5 Millionen Euro. Aber auch an der Staatsstraße 2151 zwischen Bernried und Schatzendorf beginnen die Sanierungsarbeiten. Hier halten wir rund 1,5 Million Euro bereit.“

Investitionen in die Region gibt es laut Verkehrsstaatssekretär auch beim Bundesfernstraßenbau. So wird die B85 östlich Altenkreith bis westlich Wetterfeld für rund 40 Millionen Euro zweibahnig ausgebaut. Und im Zuge der B 85 erhält Neubäu eine Ortsumgehung für rund 25 Millionen Euro. Für 2018 sind im Haushalt für die Staatsstraßen bayernweit insgesamt 442 Millionen Euro eingeplant, davon stehen allein für Baumaßnahmen knapp zwei Drittel, nämlich 290 Millionen Euro zur Verfügung.


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