01.03.2018, 13:26 Uhr

Hochwasser Tobias Gotthardt fordert mehr Transparenz im Genehmigungsverfahren der geplanten Flutpolder

(Foto: Verena Bengler)(Foto: Verena Bengler)

Anlässlich des Besuches von Staatsminister Markus Söder in Barbing und seinen Aussagen zu den geplanten Flutpoldern in Eltheim und Wörthhof erklärt Tobias Gotthardt, Landtagskandidat der Freien Wähler:

LANDKREIS REGENSBURG „Klartext geht anders. Mit den heutigen Aussagen Söders ist der Wahnsinn der geplanten Flutpolder noch lange nicht vom Tisch, die Doppelzüngigkeit der CSU bleibt. Positiv bewerten wir, dass der designierte Ministerpräsident offensichtlich auf Druck der Bürgerinitiativen, unserer Landrätin und der Freien Wähler m Landkreis, Schritte dahingehend unternimmt, die bestehenden, berechtigten Sorgen der Menschen in der Region ernster zu nehmen. Mehr Transparenz im Genehmigungsverfahren ist überfällig, die offenen Fragen verlangen nach einer Antwort. Bleibt zu hoffen, dass die Worte des Designierten nicht im neuen Amt oder spätestens nach der Landtagswahl verpuffen. Unser Ziel als Freie Wähler ist und bleibt es, die geplanten Flutpolder zu verhindern und die Staatsregierung zu einem neuen Ansatz in der Hochwasserpolitik zu bewegen. Wir brauchen dezentrale, integrierte Hochwassermaßnahmen, gefördert mit Mitteln des Freistaats. Wir brauchen einen neuen, koordinierten Ansatz in der Hochwasserpolitik des Landes - einen, der auf Effizienz schaut und nicht aufs nächste Wahlergebnis. Ein Jahrhunderthochwasser verhindere ich in der Fläche – und nicht im Polder-Schlammbad am Donauufer.“


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