13.02.2018, 12:19 Uhr

Wohnungsbau Auch in er Oberpfalz steigt der Bedarf an bezahlbaren, modernen Mietwohnungen

(Foto: Regierung der Oberpfalz/Roth)(Foto: Regierung der Oberpfalz/Roth)

Nicht nur in den Metropolregionen, sondern auch in kleinen und mittleren Städten und Gemeinden Ostbayerns besteht eine sehr große Nachfrage an modernen Mietwohnungen, insbesondere für einkommensschwächere Haushalte. Wie dieser Herausforderung begegnet werden kann und welche Lösungswege sich durch staatlich geförderten Wohnungsbau für Gemeinden ergeben, darüber diskutierten Experten im Rahmen der ersten gemeinsamen Wohnungsbautagung der Regierungen von Niederbayern und der Oberpfalz an der Universität Regensburg.

LANDKREIS REGENSBURG „Raum zum Wohnen ist ein Grundbedarf des Menschen und ganz entscheidend für die Lebensqualität. In vielen Städten und Gemeinden in Niederbayern und der Oberpfalz ist bezahlbarer Wohnraum knapp geworden. Es besteht dringender Handlungsbedarf und zwar nicht nur in den großen Universitäts- und Hochschulstädten wie Regensburg, Landshut und Passau, sondern vor allem auch im ländlichen Raum. Unser gemeinsames Ziel muss sein, mehr bezahlbaren Wohnraum zu schaffen“, betonte Regierungspräsident Axel Bartelt.

„Genügend und vor allem bezahlbarer Wohnraum hat eine überragende Bedeutung für das soziale Klima im Land. Die Bevölkerungszahl in der Oberpfalz und in Niederbayern ist in den vergangenen Jahren angestiegen und damit auch die Nachfrage nach Wohnraum. Mit dem Wohnungspakt Bayern bietet der Freistaat dafür attraktive Förderungen an. Alle Akteure des Wohnungsbaus sind jetzt gefordert, anzupacken und noch mehr Wohnungen zu bauen. Dazu gehört auch die Ausweisung von Bauland durch die Kommunen“, sagte Regierungspräsident Rainer Haselbeck.

Mit der Wohnungsbautagung, so die Regierungspräsidenten, wolle man gezielt über Förderprogramme des Freistaats Bayern informieren, zukünftige Bauherren finden und wichtige Impulse zur Schaffung von neuem Wohnraum in Niederbayern und der Oberpfalz setzen. Wichtig sei auch, aus den bisherigen Erfahrungen für zukünftige Planungen zu lernen. Die Voraussetzungen für Wohnungsbau sind äußerst unterschiedlich. So unterscheidet sich der Wohnungsbau in Klein- und Mittelstädten deutlich von dem in Großstädten und Ballungszentren. Wie sich die vorhandenen Bedingungen und Möglichkeiten dennoch optimal nutzen lassen, stellten Experten aus der Praxis mit verschiedenen „Best-Practice“-Förderbeispielen vor. Rund 200 Gäste – darunter kommunale Mandatsträger, Vertreter von Wohnungsunternehmen und der Bauindustrie, Architekten und Ingenieure sowie Mitarbeiter aus den Verwaltungen – nahmen an der Wohnungsbautagung teil und nutzten das Forum, um Kontakte zu knüpfen und intensive Gespräche zu führen.


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