06.12.2017, 21:33 Uhr

Politik Haushaltsausschuss lässt fast 30 Millionen Euro nach Regensburg fließen

(Foto: 123rf.com)(Foto: 123rf.com)

„Der Freistaat Bayern stellt gut sieben Millionen Euro für neue Trainingsräume für die Landespolizei in Regensburg und gut 22 Millionen Euro für die Errichtung einer staatlichen Wohnanlage zur Verfügung!“ Diese erfreulichen Nachrichten überbringt Landtagsabgeordneter Dr. Franz Rieger (CSU). Der Haushaltsausschuss des Landtags hat die Mittel in seiner Sitzung am Mittwoch, 6. Dezember, bewilligt.

REGENSBURG Auf dem Gelände der ehemaligen Rafflerkaserne in der Bajuwarenstraße beim jetzigen Polizeipräsidium soll der Neubau eines Zentrums für polizeiliches Einsatztraining entstehen. Dafür stellt der Freistaat Bayern 7,15 Millionen Euro zur Verfügung. Für das polizeiliche Einsatztraining in Regensburg steht derzeit lediglich eine Raumschießanlage im Polizeizentrum an der Bajuwarenstraße zur Verfügung. Um auch die weiteren Trainingsinhalte vorgabengerecht durchführen zu können, sind zusätzliche Trainingseinrichtungen notwendig. Diese können nun gebaut werden. „Damit verbessern wir die Trainingsbedingungen für unsere Polizisten erheblich, damit diese noch besser auf den Ernstfall vorbereitet werden können!“ betont Dr. Rieger. Der Abgeordnete unterstützt die Anliegen der Polizei in Regensburg seit langer Zeit und freut sich, dass damit ein weiterer wichtiger Schritt für die Sicherheit der Polizisten im Einsatz und folglich auch den Schutz der Bevölkerung gemacht wird.

Weitere 22,1 Millionen Euro bewilligte der Haushaltsausschuss des Landtags für eine neue staatliche Wohnanlage an der Benzstraße. Dort sollen 95 Wohnungen entstehen, die sowohl für anerkannte Flüchtlinge als auch heimische Bedürftige, also Personen mit geringem Einkommen, zur Verfügung stehen. Die Errichtung der Wohnanlage erfolgt im Rahmen des staatlichen Sofortprogramms im Wohnungspakt Bayern, das die Wohnungsnot für diese Menschen kurzfristig lindern soll. Die Wohnungen sind dabei insbesondere für Familien ausgelegt. Die geplante Anlage besteht aus elf dreigeschossigen Wohngebäuden. Zwischen den Gebäuden entstehen Höfe, die als Spiel- und Grünfläche von den Bewohnern auf vielfältige Weise genutzt werden können.


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