21.11.2017, 15:03 Uhr

Inklusion kennt keine Grenzen Runder Tisch Inklusion mit den Partnerstädten in Regensburg

Prof. Dr. Rainer Schliermann, Thomas Kammerl, Frank Reinel Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bernadette Kastenmeier, Sandra Schneider. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)Prof. Dr. Rainer Schliermann, Thomas Kammerl, Frank Reinel Bürgermeisterin Gertrud Maltz-Schwarzfischer, Bernadette Kastenmeier, Sandra Schneider. (Foto: Stadt Regensburg, Peter Ferstl)

Die Stadt Regensburg veranstaltet gemeinsam mit ihren Partnerstädten vom 30. November bis 3. Dezember 2017 den Ersten Runden Tisch Inklusion in Regensburg

REGENSBURG In Deutschland gilt seit 2009 die UN-Behindertenrechtskonvention. Sie legt fest, dass Menschen mit Behinderung die gleichen Teilhaberechte in der Gesellschaft haben wie alle anderen Menschen auch. Zwischenzeitlich haben 175 Staaten und überstaatliche Einrichtungen die UN-Behindertenrechtskonvention als geltendes Recht anerkannt. Die Konvention stellt die Pflichten der Staaten heraus, die für Menschen mit Behinderung bestehenden Menschenrechte zu gewährleisten. Durch die Konvention sollen die Menschen mit Behinderung gestärkt werden, insbesondere durch Ansprüche auf Selbstbestimmung, Diskriminierungsfreiheit und gleichberechtigte gesellschaftliche Teilhabe. Zugleich sollen ihnen Mittel an die Hand gegeben werden, ihre Menschenrechte effektiv durchzusetzen.

Da die UN-Behindertenrechtskonvention in allen Ländern erst in nationales Recht umgewandelt werden musste, hat sich weltweit ein breites Bild an Umsetzungen ergeben. Teils weichen die Rechte für Menschen mit Behinderung von Land zu Land sehr stark voneinander ab.

Der Erste Runde Tisch Inklusion in Regensburg soll einen Überblick schaffen, wie die Rechte für Menschen mit Behinderung in den Partnerstädten im Rahmen der jeweilig geltenden Gesetze umgesetzt werden. Die Partnerstädte sind daher eingeladen worden, vier Tage nach Regensburg zu kommen, um die Inklusionsbemühungen in ihrer Heimat vorzustellen. Neben dem Fachaustausch der Teilnehmerinnen und Teilnehmer wird am Samstag, 2. Dezember 2017, auch ein Fachtag Teil des Programms sein, bei dem Thomas Kammerl als ehemaliger Projektkoordinator des Projekts „Regensburg Inklusiv“ die Projektzeit und die erreichten Erfolge Revue passieren lässt. Des Weiteren wird die Ostbayerische Technische Hochschule mit Fachvorträgen vertreten sein, um einen wissenschaftlichen Blick auf das Thema Inklusion in Regensburg zu werfen. Auch die Stadt und der Landkreis Regensburg werden ihre Aktionspläne bzw. deren Entwürfe vorstellen.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich dazu eingeladen, am Auftakt der Fachtagung, der am Donnerstag, 30. November 2017, um 17.30 Uhr im Brück-Saal des Salzstadels stattfinden wird, teilzunehmen. Diese Eröffnungsveranstaltung wird durch ein Impulsreferat der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, Irmgard Badura, mit dem Titel „Miteinander Mittendrin“ bereichert. Außerdem werden die inklusive Band „Werkstatt-Express“ der Lebenshilfe Regensburg e.V. und Holger Kiesel alias Robert Rollinger auftreten.

Aus organisatorischen Gründen ist eine verbindliche Anmeldung unter der E-Mail-Adresse hauptamt@regensburg.de notwendig. Die Stadt bittet um Verständnis, dass bei großer Nachfrage aufgrund der begrenzten Platzkapazität des Saales Anmeldungen nur in der Reihenfolge ihres Eingangs berücksichtigt werden können.


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