05.10.2018, 13:33 Uhr

Technologie Landkreis erhält Zuschlag für Digitales Gründerzentrum

Der Landkreis Rottal-Inn hat gemeinsam mit dem Landkreis Freyung-GRafenau den Zuschlag für ein Digitales Gründerzentrum erhalten. (Foto: ventura pictures/123rf.com)Der Landkreis Rottal-Inn hat gemeinsam mit dem Landkreis Freyung-GRafenau den Zuschlag für ein Digitales Gründerzentrum erhalten. (Foto: ventura pictures/123rf.com)

„Eine fantastische Nachricht für den gesamten Landkreis“ nennt Landrat Michael Fahmüller den Zuschlag für das Digitale Gründerzentrum an Rottal-Inn. „Es freut mich ganz besonders, dass es uns – wieder einmal – gelungen ist, ein spannendes und zukunftsträchtiges Vorhaben in den Landkreis zu holen und damit unseren Anspruch als traditionsbewusste und zugleich höchst innovative Region zu untermauern.“

ROTTAL-INN Der Ministerrat hatte am Dienstag seine Entscheidung bekanntgegeben, der gemeinsamen Bewerbung von Rottal-Inn und Freyung-Grafenau den Zuschlag für den Standort des Digitalen Gründerzentrums im Regierungsbezirk Niederbayern zu geben. Eine Fachjury hatte die verschiedenen Bewerbungen zuvor beurteilt und die Bewerbung aus Rottal-Inn als besonders überzeugend bewertet. Weitere Standorte in den anderen Regierungsbezirken sind Ansbach (Mittelfranken), Manching (Oberbayern), Coburg (Oberfranken), Parsberg (Oberpfalz), Günzburg (Schwaben) und Lohr am Main (Unterfranken).

„Ich empfinde es als ganz besonders positiv, dass wir uns gerade als ländlich geprägter Raum immer wieder bei Vorhaben rund um die Themen Innovation und auch fortschrittliche Technologien beweisen können. Das unterstreicht einmalmehr, was auch die demographischen Daten des Landkreises zeigen: Unsere Region hat Zukunft!“, sagt Landrat Fahmüller, und Waldemar Herfellner, Leiter der Kreisentwicklung, ergänzt: „Jetzt werden wir uns daran machen, ein schlüssiges Konzept auszuarbeiten, um das Digitale Gründerzentrum Rottal-Inn von Anfang an auf Erfolgskurs zu schicken. Ich freue mich sehr auf diese Herausforderung.“

Große Freude herrscht auch bei der Landtagsabgeordneten Reserl Sem über die Ministerratsentscheidung: „Ich freue mich, dass mein Einsatz zu dieser Entscheidung für unsere Region beigetragen hat. Besonders die gute Arbeit von Waldemar Herfellner und seinem Team von der Kreisentwicklung hat maßgeblich zum Erfolg und der Weiterentwicklung unseres Landkreises beigetragen. Das Projekt trägt zur Stärkung unseres ländlichen Raumes bei und ist ein Standortfaktor für die Wirtschaft“, so Sem.

Gemeinsam mit dem Landkreis Freyung-Grafenau und grenzübergreifend mit Tschechien und Österreich gilt es nun neue Wege zu beschreiten und Grundlagen für Betriebe zu schaffen. Wichtig ist auch, die Stadt Eggenfelden, die sich schon seit geraumer Zeit mit dieser Thematik beschäftigt und sich hier bereits auf den Weg gemacht hat, mit ins Boot zu holen. Im Miteinander liegt der Schlüssel zum Erfolg, ist sich Sem sicher.


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