08.07.2018, 09:00 Uhr

Besuch in Simbach am Inn Europaabgeordneter staunt über die Leistungen nach der Flut

V. li.: Max Winkler, Arne Gericke und Krista Kick. (Foto: Winkler)V. li.: Max Winkler, Arne Gericke und Krista Kick. (Foto: Winkler)

Der Abgeordnete der Freien Wähler im Europäischen Parlament, Arne Gericke, besuchte in Begleitung seines Referenten Martin Söll zwei Jahre nach der Flutkatastrophe Simbach, um sich über den Stand der Dinge zu informieren und die Stadt gegebenenfalls zu unterstützen. Er wurde von der 3. Bürgermeisterin Christa Kick und vom Sprecher der UNS-Fraktion, Max Winkler, in das Zentrum des damaligen Geschehens in der Innstraße, ins Gasthaus Diegruber, eingeladen.

SIMBACH AM INN Christa Kick übergab an Arne Gericke im Auftrag der Stadt das Buch „Das Jahrtausendhochwasser - Simbach am Inn - 1. Juni 2016“. Es sei kaum zu glauben, wenn man die Bilder sieht, mit welcher Wucht damals die Wassermassen in der Innstraße beim Diegruber vorbeiströmten, und wenn man dies heute mit der sommerlichen Biergartenidylle an gleicher Stelle vergleicht, konstatierte Gericke.

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Max Winkler bedankte sich für die Unterstützung aus dem Katastrophenfond der Europäischen Union. Er bedauerte gleichzeitig, dass eine entsprechende Unterstützung durch die Bundesrepublik ausgeblieben sei, da das Simbacher Hochwasser nicht als „nationale Katastrophe“ eingestuft worden sei. Gericke staunte über die Vielzahl an inzwischen getätigten Maßnahmen. Aber es war auch klar, dass es noch Jahre dauern würde, bis die Schäden weitgehend beseitigt sein werden und der Hochwasserschutz maximal verbessert sein wird, um die Wiederholung einer derartigen Katastrophe zu vermeiden.

Abschließend folgte eine Besichtigung des Baches, dem Auslöser der „Jahrtausendflut“, der wieder ruhig dahinplätscherte, als sei nichts geschehen.


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