31.01.2019, 15:02 Uhr

Unwetterrollcontainer Stadt Passau investiert in Unwetterausrüstung der Feuerwehren

OB Jürgen Dupper (Mitte) freut sich mit Holger Hantschel-Winghardt (Feuerwehrfachwerkstätte), Stefan Freudenstein (Hauptwache), Stadtbrandinspektor Andreas Dittlmann, Manfred Fasching (Hauptwache), Stadtbrandrat Dieter Schlegl und Alexander Kornexl (Leiter der Feuerwehrfachwerkstätte) über die Neuanschaffung. (Foto: pm/Stadt Passau)OB Jürgen Dupper (Mitte) freut sich mit Holger Hantschel-Winghardt (Feuerwehrfachwerkstätte), Stefan Freudenstein (Hauptwache), Stadtbrandinspektor Andreas Dittlmann, Manfred Fasching (Hauptwache), Stadtbrandrat Dieter Schlegl und Alexander Kornexl (Leiter der Feuerwehrfachwerkstätte) über die Neuanschaffung. (Foto: pm/Stadt Passau)

Neue Ausstattung wurde auf Basis eigener Erfahrungen entwickelt.

PASSAU Die Ausrüstung der Feuerwehren ist von bedeutender Wichtigkeit bei der Erfüllung ihrer Aufgaben. Besonders deutlich wird dies in Katastrophenfällen wie etwa beim Hochwasser von 2013.

Das Team der Feuerwehrfachwerkstätte Passau und Aktive der Hauptwache haben auf Basis dieser Erfahrungen ein Konzept für eine verbesserte Ausstattung erstellt. Mittlerweile ist die Umsetzung abgeschlossen, so dass sich Oberbürgermeister Jürgen Dupper nun ein Bild von den speziell angefertigten „Unwetterrollcontainern“ machen konnte.

Die Stadt Passau hat in die neue Ausstattung insgesamt rund 322.000 Euro investiert. Die Kosten der leeren Rollcontainer belaufen sich auf etwa 79.000 Euro, dazu kommt die Beladung, die sich aus Neueinkäufen und geeigneten Bestandsmaterialien zusammensetzt. Eine Förderung erhielt die Stadt hierfür nicht.

„Unsere Feuerwehren verrichten einen unschätzbar wertvollen Dienst für die gesamte Bürgerschaft. Neben dem ehrenamtlichen Engagement ist dafür eine optimale Ausstattung für alle Notfälle erforderlich. Über die aktuelle Neuanschaffung freue ich mich besonders, weil sie sozusagen nicht ‚von der Stange‘ gekauft, sondern maßgeschneidert für die Verhältnisse bei uns in Passau in Auftrag gegeben wurde. Allen Beteiligten gilt daher mein herzlicher Dank“, so das Stadtoberhaupt.

Nach intensiven Überlegungen, in die neben Hochwasserszenarien auch das Starkregenereignis von Simbach am Inn im Jahre 2016 einflossen, kam man zu dem Ergebnis, zehn identische Module anzuschaffen, die jeweils aus den Rollwagen „Notstrom, Pumpe“, „Schlauch, Armaturen“ und „Zubehör“ besteht. Zunächst wurde nur ein Modul bestellt, das auf Alltagstauglichkeit geprüft und auf die Endfassung abgeändert wurde. Diese steht nun in Form von insgesamt 30 Rollcontainern, die also individuelle Anfertigungen sind, im Katastrophenschutzkeller der Feuerwehrfachwerkstätte für den Einsatz bereit.

Die Module können allen Feuerwehren im Stadtgebiet nutzen und innerhalb kürzester Zeit vom Lager- zum Einsatzort gebracht werden. Die integrierten Pumpen haben eine Leistung von insgesamt zirka 50.000 Liter pro Minute, was in Ergänzung zu den bereits vorhandenen Geräten eine deutliche Verbesserung etwa beim Auspumpen von Kellern darstellt.


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