30.05.2018, 11:20 Uhr

Bezirk der Agentur für Arbeit Passau Frühjahrsaufschwung lässt auch im Mai die Arbeitslosigkeit weiter sinken

(Foto: Bundesagentur für Arbeit)(Foto: Bundesagentur für Arbeit)

Der Frühjahrsaufschwung hat auch im Mai die Arbeitslosigkeit im Bezirk der Agentur für Arbeit Passau weiter sinken lassen.

PASSAU Im Mai 2018 waren insgesamt 4.544 Menschen arbeitslos gemeldet und damit 10,5 Prozent weniger im Vergleich zum Vormonat und um 11,1 Prozent weniger als im Mai 2017. Dies entspricht einer Arbeitslosenquote auf Basis aller zivilen Erwerbspersonen von 2,5 Prozent. Die Arbeitslosenquote im Mai liegt damit um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vormonats (minus 534 Personen) und um 0,4 Prozentpunkte unter dem Wert des Vorjahres (minus 569 Personen). Im Mai meldeten sich 1.654 Personen arbeitslos, das waren 202 weniger als vor einem Jahr. Gleichzeitig beendeten 2.169 Personen ihre Arbeitslosigkeit, 212 weniger als im Mai 2017.

„Im Mai erreicht der Frühjahrsaufschwung jährlich seinen Höhepunkt. Neben der üblichen Frühjahrsbelebung setzt die Wirtschaft unbeirrt ihren Aufschwung fort. Gute Geschäftslagen, optimistische Prognosen sowie große Auftragsbestände bestimmen die Nachrichten der regionalen Wirtschaft“, erklärt Dr. Klaus Stein, Leiter der Agentur für Arbeit Passau.

Besonders positiv hat sich die Zahl der Langzeitarbeitslosen entwickelt. Im Jahresdurchschnitt 2017 waren im Agenturbezirk Passau 5.940 Menschen arbeitslos gemeldet. Davon sind 1.185 Personen und damit 19,9 Prozent von Langzeitarbeitslosigkeit betroffen. Im Vergleich dazu waren es im Jahr 2007 noch 3.411 Personen.

„Die Zahl der Langzeitarbeitslosigkeit in unserer Region hat sich in den vergangenen Jahren erfreulich verringert. Das zeigt, dass der präventive Ansatz wirkt. Wir organisieren umfassende Unterstützung über den eigentlichen Bewerbungsprozess hinaus, damit Langzeitarbeitslosigkeit erst gar nicht entsteht. Doch es ist schon absehbar, dass ein weiterer Abbau noch intensivere Bemühungen erfordert. Denn innerhalb der Gruppe der Langzeitarbeitslosen sind die Anteile derer, die es besonders schwer haben, gewachsen. Insgesamt bin ich der Auffassung, dass alle Maßnahmen und Initiativen gegen Langzeitarbeitslosigkeit eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe sind, die gemeinsame Anstrengungen aller Partner am Arbeitsmarkt erfordern“, so Stein weiter.

Die regionalen Unternehmen stellen weiter ein. Der Bedarf an Arbeitskräften ist ungebrochen hoch. Im Mai waren 3.786 Arbeitsstellen gemeldet. Im Vergleich zum Vorjahresmonat gab es 512 Stellen mehr. Arbeitgeber meldeten allein im Mai 887 neue Arbeitsstellen. Der Personalaufbau setzt sich weiter fort.

Jugendliche, die eine Ausbildung beginnen wollen, haben derzeit beste Chancen auf einen passenden Ausbildungsplatz. Unternehmen stellen 3.381 Stellen zur Verfügung, 93 mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der bei der Arbeitsagentur Passau gemeldeten Bewerber liegt bei 1.675 (minus 41 im Vergleich zum Vorjahr). Das heißt: Rein rechnerisch kommen zwei Ausbildungsstellen auf einen Bewerber.


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