08.12.2017, 16:17 Uhr

Besuch bei Bauamtschef Robert Wufka Muthmann begrüßt Ausbaumaßnahmen auf der B12

MdL Alexander Muthmann (rechts) besucht Robert Wufka, Leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamtes Passau. (Foto: Annette Nigl)MdL Alexander Muthmann (rechts) besucht Robert Wufka, Leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamtes Passau. (Foto: Annette Nigl)

Im Frühjahr 2018 soll es für den Verkehrsknoten Waldkirchen eine Lösung geben.

WALDKIRCHEN Die Verbesserung des Verkehrsknotens in Waldkirchen sowie der Bau der B12 Kreuzung bei Freyung/Ort waren Thema beim Besuch von MdL Alexander Muthmann bei Robert Wufka, Leitender Baudirektor des Staatlichen Bauamtes Passau. Für die Verkehrssituation in Waldkirchen habe ein Planungsbüro drei Kreisverkehrsvarianten untersucht.

Zu zufriedenstellenden Ergebnissen, die die Situation gegenüber heute deutlich verbessern, sei man nicht gekommen, so Wufka. Bei einem Kreisverkehr mit sechs Ästen würde es zu einem erheblichen Rückstau mit bis zu 90 Metern auf der Bannholzstraße während der Hauptverkehrszeit kommen. Für die Kunden, die zu den dort ansässigen Geschäften und wieder weg wollen, sei dies keine gute Lösung, dies werde zu betrieblichen Einbußen dort führen.

„Unser Auftrag lautete, eine Lösung zu erarbeiten, bei dem sich die Unfälle und der Zeitverlust reduzieren und die heutige Umwegigkeit verringert wird“, erklärte Wufka. Mit den vorliegenden Ergebnissen sei dies nur teilweise zu erfüllen. „Unser Ziel ist es nun, bis zum Frühjahr 2018 eine weitere Lösung zu untersuchen.“

Weniger Schwierigkeiten in der Umsetzung bereite hingegen der Umbau der Kreuzung bei Freyung/Ort. „Der Vorentwurf ist bei der Regierung zur Prüfung eingereicht. Ziel ist es, im Sommer 2018 mit dem Planfeststellungsverfahren zu beginnen.“

Wenn es keine Einwände gibt, könne 2020 mit dem Bau begonnen werden. In diesem Streckenabschnitt gebe es außerdem weitere Planungen. Die B12 soll von Ort bis Aigenstadl dreispurig ausgebaut werden. Die Strecke sei so lang, dass bei der Hälfte die Fahrtrichtung der dritten Spur gewechselt werden könne, erklärte Wufka.

Für diesen Abschnitt soll 2018 das Planfeststellungsverfahren weitergeführt werden, 2019 hofft der Baudirektor auf einen Beschluss. Die Planungen für eine dritte Spur und eine verkehrssichere Einmündung wurden auch im Landkreis Passau im Bereich Bärnbach aufgenommen, für eine dritte Spur von Salzweg nach Passau gebe es bereits Baurecht, 2018 soll mit der baulichen Umsetzung begonnen werden.

„Es tut sich seit den letzten zehn Jahren viel auf der B12“, sagte Wufka abschließend. Eine Aussage, die Muthmann freute. „Die B12 ist als Verkehrsader nach Tschechien für die Region von großer Bedeutung.“

Bedauerlich sei, dass ein Ausbau der B533 zwischen Grafenau und Hohenau in den nächsten Jahren nicht zu erwarten sei. Laut Wufka werde derzeit an Plänen gearbeitet, die Kurve bei Saldenau zu entschärfen.


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