08.05.2020, 17:34 Uhr

Verkehrsbehinderungen In der Wittstraße wird wieder gebaut

In der zweiten Bauphase wird der Abschnitt zwischen Luitpoldbrücke und Tunnel in Angriff genommen. Foto: Archiv/SchmidIn der zweiten Bauphase wird der Abschnitt zwischen Luitpoldbrücke und Tunnel in Angriff genommen. Foto: Archiv/Schmid

Am kommenden Montag, 11. Mai, beginnt Teil II der Wittstraßen-Sanierung. Es kommt zu massiven Verkehrsbehinderungen.

Landshut. Im vorigen Jahr wurde die Wittstraße (B 11) vom Kupfereck bis zum Josef-Deimer-Tunnel von Grund auf modernisiert. Am Montag startet nun Teil II der Sanierung. Bis Mitte Oktober erneuert das Staatliche Bauamt Landshut in Abstimmung mit der Stadt Landshut in sieben Bauphasen den Abschnitt vom Josef-Deimer-Tunnel bis zur Luitpoldbrücke.

Neben der Fahrbahn-Sanierung, die vom Unterbau bis zur Asphaltdecke reicht, wird unter anderem auch die Bushaltestelle vom Ländtorplatz vor den Karstadt verlegt, zudem erhält die Bundesstraße in Fahrtrichtung stadteinwärts einen Radfahrstreifen.

Die Wittstraße zählt mit etwa 20.000 Fahrzeugen, davon rund 1000 LKW, täglich zu den am häufigsten benutzten Straßen im Stadtgebiet. „Uns ist bewusst, dass diese Baumaßnahme viele Verkehrsteilnehmer beeinträchtigt“, sagt Marius Bierlein, zuständiger Abteilungsleiter beim Staatlichen Bauamt Landshut. „Deshalb bemühen wir uns, die Wittstraße während der Bautätigkeit vom Verkehr zu entlasten.“ Um die Befahrbarkeit der Wittstraße während der Bauzeit möglichst lang und dauerhaft zu gewährleisten, werden die Bauarbeiten in fünf Teilabschnitte aufgeteilt und in sieben Bauphasen ausgeführt.

Aufgrund der beengten Verhältnissen im Baustellenbereich und aus Gründen der Arbeitssicherheit wird der gesamte Schwerverkehr (über 3,5 Tonnen) – ausgenommen Linienbusse – dauerhaft großräumig über die B 299 und die Kreisstraßen LA 21 und LA 9 im Süden Landshuts umgeleitet – eine Umleitungsstrecke, die generell dem gesamten Fernverkehr empfohlen wird. Die Umleitungsstrecken sind entsprechend ausgeschildert.

In der ersten Bauphase, die etwa drei Wochen dauert, wird im Abschnitt zwischen der Einmündung Grätzberg und Ausfahrt Tunnel gearbeitet. Der Verkehr verläuft in dieser Zeit stadtauswärts einspurig auf der Behelfsumfahrung über den Zeughaus-Parkplatz und die Grieserwise. Stadteinwärts wird der Verkehr über Kupfereck, Innere Münchner Straße und Grätzberg geführt. Die Zufahrt zum Josef-Deimer-Tunnel ist aus allen Richtungen möglich, wobei der aus Richtung Karstadt kommende Verkehr zunächst die kleinräumige Umfahrung über den Zeughausparkplatz und die Grieserwiese nimmt, um in den Tunnel zu gelangen. Die Ausfahrt aus dem Tunnel ist vorerst nur in Richtung Kupfereck möglich. Der in Richtung Karstadt abbiegende Verkehr nimmt ebenfalls die kleinräumige Umleitung über Kupfereck, Innere Münchner Straße und Grätzberg.

Die Stadtbusse können während dieser Zeit die Haltestelle „Grieserwiese“ (stadtauswärts) nicht anfahren, da die Linienbusse über den Grieserwiesen-Parkplatz fahren. Dafür wird stadtauswärts eine Ersatzhaltestelle kurz vor der Kreuzung Kupfereck aufgestellt.

Die genauen Umleitungsstrecken der Stadt- und Schulbuslinien sind unter www.stadtwerke-landshut.de veröffentlicht.

In der zweiten Bauphase, die etwa eine Woche dauert, wird im unmittelbaren Tunnelportalbereich gearbeitet. Zudem erhält der Bereich zwischen Grätzberg und Tunnel die obere Asphaltdeckschicht. Daher wird der Tunnel in dieser Zeit gesperrt und der Tunnelverkehr wie bei sonstigen Tunnelsperrungen umgeleitet. Der Durchgangsverkehr auf der Wittstraße wird in dieser Zeit wie in der ersten Bauphase an der Baustelle vorbeigeführt.


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