17.05.2019, 12:12 Uhr

Europawahl Bereits fast 10.000 Anträge auf Briefwahl

Eingegangene Wählerstimmen per Post. (Foto: Stadt Landshut)Eingegangene Wählerstimmen per Post. (Foto: Stadt Landshut)

Das Interesse an der Europawahl in Landshut ist offenbar groß. Die Stadt verzeichnet deutlich mehr Anträge auf eine Briefwahl als es noch im Jahr 2014 der Fall war.

LANDSHUT Am Sonntag in einer Woche, also am 26. Mai, finden in Deutschland die Europawahlen statt. Dabei zeichnet sich in der Stadt Landshut im Vergleich zur Wahl 2014 ein deutlich höheres Interesse der Bürgerinnen und Bürger ab. Darauf lässt zumindest die Zahl der Briefwahlanträge schließen: Bis Freitagmittag gingen im zuständigen Bürgerbüro der Stadt bereits knapp 10.000 Anträge ein. Vor fünf Jahren waren es insgesamt „nur“ 6.770. Sachgebietsleiter Günther Finsterhölzl weist zwar darauf hin, dass die Briefwahl generell immer beliebter werde. Die Steigerungsrate sei aber schon sehr bemerkenswert – auch wenn die Nachfrage bisher noch nicht ganz an die vergangenen Landtagswahlen 2018 (12.450 Briefwähler) oder die Bundestagswahl 2017 (13.377 Briefwähler) heranreicht.

Wer per Brief wählen möchte, muss einen Wahlschein beantragen. Dafür ist das entsprechende Formular, das auf der Rückseite der amtlichen Wahlbenachrichtigung aufgedruckt ist, ausgefüllt und unterschrieben bis spätestens Freitag, 24. Mai, 18 Uhr entweder einzusenden oder direkt im Wahlamt der Stadt Landshut, Rathaus II, Nebengebäude an der Luitpoldstraße 29 b (bitte Beschilderung beachten) abzugeben. Die Wahlunterlagen werden dann zugeschickt oder – bei persönlicher Abgabe des Antrags – sofort ausgehändigt. Das Wahlamt ist montags, dienstags und donnerstags von 7.30 bis 16 Uhr, mittwochs von 7.30 bis 12 Uhr und von 14 bis 18 Uhr sowie am Freitag, 24. Mai, von 7.30 bis 18 Uhr geöffnet. Es ist auch möglich, für bis zu vier andere Personen Wahlunterlagen mitzunehmen. Dafür ist aber eine unterschriebene Vollmacht zwingend erforderlich. Die Briefwahlunterlagen können außerdem online unter www.landshut.de (Link auf der Startseite) und mittels QR-Code, der auf der Wahlbenachrichtigungskarte aufgedruckt ist, beantragt werden.

Egal, auf welchem Weg die Briefwahl beantragt wird: Entscheidend ist, dass die Briefwahlunterlagen – also der Wahlbrief – dann auch rechtzeitig abgegeben werden. Gültig sind nämlich nur Briefwahlstimmen, die vor Wahlschluss am Sonntag, 26. Mai, 18 Uhr eingegangen sind. Auf dem Postweg sollte der Wahlbrief deshalb spätestens am Donnerstag, 23. Mai, verschickt werden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, den Wahlbrief am Wahltag, also am 26. Mai, bis 18 Uhr in die Postkästen der Rathäuser in der Altstadt oder an der Luitpoldstraße einzuwerfen.


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