08.01.2019, 15:07 Uhr

Info-Veranstaltung Braucht Landshut eine neue Stellplatzverordnung?

(Foto: Reichwein)(Foto: Reichwein)

Soll die Stadt ihre Stellplatzanforderungen an neue Wohnbauvorhaben künftig flexibler gestalten? Diese Frage wird am Donnerstag, 17. Januar, ab 19.30 Uhr im Rahmen einer Informationsveranstaltung im Salzstadel erörtert. Damit wird ein entsprechender Beschluss des Bausenats vom 9. November umgesetzt.

LANDSHUT Nach einer Einführung durch den Stadt- und Verkehrsplaner Prof. Hartmut Topp ist eine Diskussion geplant, an der neben Oberbürgermeister Alexander Putz und interessierten Stadträten insbesondere auch Vertreter von Wohnungsbaugenossenschaften, Bauträgern und Planern teilnehmen werden.

Die aktuellen Prognosen zur Bevölkerungsentwicklung in Bayern lassen für die Stadt Landshut weiterhin ein kräftiges Wachstum erwarten. Das Landesamt für Statistik geht davon aus, dass die Einwohnerzahl bis 2037 von derzeit gut 72.300 auf rund 80.100 ansteigen wird. Die Schaffung von zusätzlichem, bezahlbarem Wohnraum bleibt damit auf absehbare Zeit eine der größten gesellschaftspolitischen Aufgaben der Stadt.

Die Qualität, aber auch die Kosten des neuen Wohnraums wiederum werden von verschiedensten Faktoren beeinflusst – einer davon ist die Anzahl der für einen Neubau nachzuweisenden Stellplätze. Die entsprechenden Anforderungen sind in der Stellplatzsatzung der Stadt niedergelegt. Diese soll im Verlauf der Veranstaltung am 17. Januar nicht zuletzt auf Möglichkeiten zur Flexibilisierung und/oder Reduzierung genauer betrachtet werden.

Der Informationsabend ist öffentlich; Interessierte sind willkommen.


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