10.08.2018, 15:53 Uhr

Bierprobe zur Dult Der Boden bleibt im Fass


Vor jeder Dult gibt es eine Bierprobe mit Oberbürgermeister, Stadträten und Festwirten. Das hat in Landshut mittlerweile Tradition – und früher hatte der Termin sogar eine echte Funktion, außer der, dass man sich zu Freibier, Schweinsbraten und einen Ratsch trifft. Wie Stefan Blieninger, Braumeister im Landshuter Brauhaus, am Freitag im Freischütz erklärte, war das mit der Qualität des Bieres damals nämlich so eine Sache.

LANDSHUT Da konnte man nie ganz sicher sein, ob das Bier nicht sauer war. War das der Fall, dann „musste der Oberbürgermeister nach der Kostprobe dem Fass den Boden ausschlagen“, was gleichzeitig auch die bekannte Redensart erklärt. Das war heuer freilich nicht nötig. Das Hochzeitsbier, das auf der Dult zum Ausschank kommt, ist von bester Qualität, hat 5,6 Prozent Alkohol bei 13,5 Prozent Stammwürze. Der Boden durfte im Fass, das OB Putz mit zwei Schlägen gekonnt anzapfte, also drin bleiben. Die diesjährige Bierprobe zur Herbstdult war übrigens gleichzeitig eine Premiere: Als offizieller Vertreter des Landshuter Brauhauses hatte Florian Eller (re.) erstmals die Gäste begrüßt. Sein Vater Johann Eller war vor Monaten ins Landshuter Brauhaus eingestiegen, um die Markte zu erhalten.Foto: Schmid


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