12.06.2018, 09:04 Uhr

Glückwünsche aus Landshut OB Putz gratuliert Rumäniens Präsidenten

Klaus Johannis (rechts) und seine Ehefrau Carmen (Zweite von links) mit Dorith und Dr. Klaus Wegmann. (Foto: pm)Klaus Johannis (rechts) und seine Ehefrau Carmen (Zweite von links) mit Dorith und Dr. Klaus Wegmann. (Foto: pm)

Rumäniens Staatspräsident Klaus Johannis ist vor wenigen Tagen mit dem Franz-Josef-Strauß-Preis ausgezeichnet worden. Damit würdigte die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung die Verdienste des 58-Jährigen um die freiheitliche Demokratie und die Werte der EU in Rumänien. Die Freude über diese Ehrung ist auch in Landshut groß. Schließlich war Klaus Johannis von 2000 bis 2014 Bürgermeister von Sibiu/Hermannstadt und vereinbarte in dieser Funktion im Jahr 2002 mit seinem Amtskollegen Josef Deimer die Städtepartnerschaft zwischen Hermannstadt und Landshut.

LANDSHUT Auch als Präsident ließ Johannis die engen Kontakte nach Niederbayern nicht abreißen: So waren Dorith Wegmann, Vorsitzende des Freundeskreises Landshut-Hermannstadt, und ihr Ehemann Klaus als persönliche Gäste des Präsidenten zur Verleihung des Franz-Josef-Strauß-Preises eingeladen. In die Schar der Gratulanten reihte sich Oberbürgermeister Alexander Putz gerne ein. „Klaus Johannis war einer der Architekten der Städtepartnerschaft zwischen Hermannstadt und Landshut. Er ist auch als Staatspräsident ein enger Freund unserer Stadt geblieben“, betonte Putz. „Umso mehr freuen wir uns, dass sein Wirken nun verdientermaßen mit dem Franz-Josef-Strauß-Preis gewürdigt wird.“

Die Ehrung sei gerade zum jetzigen Zeitpunkt auch ein Signal, so Klaus Wegmann. Schließlich müsse der konservativ-liberale Johannis, der als mutiger Kämpfer gegen Korruption gilt, in einem Kompetenzkonflikt mit der von den post-kommunistischen Sozialisten dominierten Regierung bestehen, die Medienberichten zufolge wohl seine Absetzung anstrebt. Gerade vor dem Hintergrund, dass Rumänien am 1. Januar den EU-Ratsvorsitz übernimmt und am 9. Mai 2019 den EU-Gipfel in Hermannstadt ausrichtet, dürfte der Machtkampf europaweit mit großem Interesse verfolgt werden, so Wegmann. „Es kann sein, dass letztlich das rumänische Volk in einem Referendum über den Verbleib von Präsident Johannis entscheiden muss – wobei den vier Millionen im Ausland lebenden Rumänen eine Schlüsselrolle zukommen würde.“


0 Kommentare