03.05.2018, 12:39 Uhr

Offizieller Spatenstich FFW Wolfgangsiedlung: Was lange währt, wird endlich gut

Mit Begeisterung schippten OB Alexander Putz und die am Neubau-Beteiligten beim offiziellen Spatenstich für die Feuerwehrwache Wolfgangsiedlung.Mit Begeisterung schippten OB Alexander Putz und die am Neubau-Beteiligten beim offiziellen Spatenstich für die Feuerwehrwache Wolfgangsiedlung.

In ihrer Freizeit bekämpfen sie Brände und retten Verunglückte: die Mitglieder der FFW Wolfgangsiedlung. Aber ihre „Heimat“, die Feuerwache des Löschzuges 7 in der Ulmenstraße, ist mehr als marode und auch zu klein. Aber damit ist bald Schluss! Mit dem offiziellen Spatenstich wurde heute der Neubau des Feuerwehrgerätehauses an der Oberndorferstraße entlang der Eisenbahngleise in Angriff genommen.

LANDSHUT Die Bauarbeiten begannen im März mit einem hochexplosiven Fund: 133 alte Gasflaschen wurden auf der Baustelle der neuen Feuerwache entdeckt. Nachdem sie vom Kampfmittelräumdienst fachgerecht beseitigt werden mussten, wurde Flasche für Flasche von Experten in einer Kiesgrube bei Landshut kontrolliert gesprengt.

„Der Start stand unter einem besonderen Licht“, erklärte Oberbürgermeister Alexander Putz beim Spatenstich. Er brachte mit einer Delegation von Feuerwehrkräften um Stadtbrandrat Gerhard Nemela, Hermann Ertl, Zugführer des „Löschzuges 7-Siedlung“ und Leitendem Baudirektor Johannes Doll die Errichtung des Neubaus auf den Weg.

Der Neubau auf dem knapp 3.000 Quadratmeter großen Grundstück umfasst ein teils zweigeschossiges Gebäude mit Pultdach und schließt städtebaulich die dortige Baulücke zwischen dem Parkdeck und der neuen Bebauung.

Im Inneren sollen die Räume zweigeschossig werden. Die Fahrzeughalle ist mit fünf Stellplätzen angeordnet. Ebenerdig, neben dem Haupteingang, schließt die Einsatzzentrale mit der Verwaltung an. Es folgen die Lagerräume sowie die Umkleiden mit Sanitärräumen. Im Obergeschoss befinden sich die Schulungs- und Bereitschaftsräume mit eigenen Sanitärräumen. „Es entsteht eine neue Feuerwehrwache, die allen Anforderungen von heute gerecht werden wird“, versprach OB Putz.

Der Neubau soll bereits im Sommer 2019 fertiggestellt werden. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 2,55 Millionen Euro. Nach Abzug einer finanziellen Förderung der Feuerwehr-Zuwendungsrichtlinien (FwZR) über 314.000 Euro, investiert die Stadt insgesamt 2,23 Millionen Euro. „Weil wir die Bauplanung zum Großteil in Eigenregie gemacht haben, konnten wir uns 350.000 Euro sparen“, erklärte Putz.


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