21.02.2018, 11:18 Uhr

Weinmayr und das Koenig-Museum Die Reform rückgängig machen? Das könnt ihr vergessen!

Oberbürgermeister Alexander Putz (li.)  im Plenum. (Foto: Schmid)Oberbürgermeister Alexander Putz (li.) im Plenum. (Foto: Schmid)

Stadträte der Grünen, der ÖDP und Teilen der Landshuter Mitte fordern, die Umstrukturierung der Landshuter Museen rückgängig zu machen. Doch das wird nicht passieren. Über den Antrag wird am Freitag wohl nicht einmal mehr diskutiert werden.

LANDSHUT Was nach der hitzigen Mammut-Debatte in Sachen Skulpturenmuseum und dessen Leiterin Ende Januar folgte, war eigentlich klar: ein Antrag der Stadträte, die das Thema immer wieder politisch befeuern und am Köcheln halten wollen. Oberbürgermeister Alexander Putz wurde darin von Stadträten der Grünen, der ÖDP und Teilen der Landshuter Mitte dazu aufgefordert, die Reform der Museen-Landschaft in Landshut rückgängig zu machen. Doch das wird nicht passieren. Wie das Wochenblatt aus Verwaltungskreisen erfuhr, soll sich die Aufsichtsbehörde der Stadt, die Regierung von Niederbayern, offenbar klar positioniert haben. Das Thema wird am Freitag nicht einmal diskutiert werden.

Im Prinzip geht es um eine Personalie. Mit dem Antrag sollte erreicht werden, dass Stefanje Weinmayr, die mit ihrem neuen Chef, dem Leiter der Landshuter Museen, Dr. Franz Niehoff, nicht zurechtkommt, für das Koenig-Museum wieder alleinverantwortlich ist. Klar ist jetzt auch: Das wird nicht passieren. Es wird im Stadtrat wohl nicht einmal darüber diskutiert werden.

Oberbürgermeister Alexander Putz hatte alle Museen der Stadt, auch das Skulpturen-Museum und dessen Leiterin, Dr. Franz Niehoff unterstellt. Putz folgte damit einer Empfehlung des Kommunalen Prüfungsverbandes, der die Doppelstruktur kritisiert hatte. Seitdem ist das Thema ein politischer Dauerbrenner.

Putz wird vorgeworfen, die Reform eigenmächtig angeordnet zu haben, ohne vorher den Stadtrat konsultiert zu haben. Das, so war jetzt zu erfahren, brauchte er aber auch gar nicht, was die Regierung bestätigte.

Auch wollten die Stadträte, dass sich Weinmayr im nicht-öffentlichen Teil zu an ihr laut gewordener Kritik äußern darf. Auch das wird am Freitag nicht passieren. Da geht es in der nicht-öffentlichen Sitzung um Wichtigeres: um die Zukunft des Landshuter Klinikums. Die hätte eigentlich schon vor vier Wochen besprochen werden sollen. Das musste wegen der Koenig-Debatte aber verschoben werden.


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