24.09.2020, 12:33 Uhr

Arbeitsgespräch Digitalisierung der Schulen und Krankenhaus – Högl im Gespräch mit Mainburgs Bürgermeister

Die weitere Digitalisierung der Schulen war ein wichtiges Thema beim Arbeitsgespräch von Petra Högl und Bürgermeister Helmut Fichtner. Foto: Stefan ScheuererDie weitere Digitalisierung der Schulen war ein wichtiges Thema beim Arbeitsgespräch von Petra Högl und Bürgermeister Helmut Fichtner. Foto: Stefan Scheuerer

Viele Themen die Stadt Mainburg betreffend standen auf der Agenda des Arbeitsgesprächs zwischen Kelheims Landtagsabgeordneter Petra Högl und Bürgermeister Helmut Fichtner im Mainburger Rathaus. Wie Högl eingangs betonte, sei sie aktuell wieder viel in den Rathäusern des Landkreises unterwegs, um zu erfahren, wo die Kommunen gerade in Zeiten von Corona aktuell Unterstützung benötigen, aber auch was gut laufe.

Mainburg. „Diese Anregungen nehme ich mit nach München und platziere diese an den entscheidenden Stellen“, führte Högl aus. So ging es im Gespräch auch um die technische Ausstattung der Schulen. Petra Högl betonte, dass die Corona-Pandemie für die Digitalisierung von Schulen und Unterricht, vor allem auch bei den Grund- und Mittelschulen, neuen Schwung gebracht habe. Hier biete sich ihrer Ansicht nach jetzt die Chance, gemeinsam mit den Sachaufwandsträgern sowie den Schulverantwortlichen die Digitalisierung voran zu bringen.

„Der Freistaat stellt gemeinsam mit dem Bund über 2 Milliarden Euro bereit, um die Beschaffung von Soft- und Hardware sowie auch die Fortbildung der Lehrkräfte zu ermöglichen“, führte Högl aus. Sehr zufrieden mit der Situation an den Mainburger Schulen zeigte sich Bürgermeister Fichtner. Die Schulen seien nach seinen Worten ans Glasfasernetz angeschlossen und auch Leihlaptops wurden für die Schüler besorgt. Diese stünden für ein mögliches Homeschooling zur Verfügung. „Wir haben unsere Klassenzimmer digital ausgestattet oder sind gerade dabei. Da sind wir jetzt auf dem neuesten Stand“, so Mainburgs Rathauschef.

Wichtig sei es für ihn, dass auch künftig Mittel seitens des Freistaats für die Erneuerung von Soft- und Hardware eingeplant werden. Auch solle die Staatsregierung der Schulfamilie Systemadministratoren zur Verfügung stellen, die sich um die Betreuung der IT-Landschaft an den Schulen kümmern. Högl und Fichtner waren sich einig, dass die Betreuung der Soft- und Hardware nicht Aufgabe der Lehrkräfte sein dürfe, sondern dies von externen Dienstleistern beziehungsweise Systemadministratoren erbracht werden müsse. Petra Högl ergänzte hierzu, dass dieses Thema aktuell auf der Agenda der Staatsregierung stehe. „Es sollen rund 600 zusätzliche Stellen für Systemadministratoren für die bayerischen Schulen geschaffen werden“, führte Högl aus. Es gebe aktuell Gespräche zwischen der Staatsregierung und den kommunalen Spitzenverbänden. Auch für zusätzliche digitale Fortbildungsmöglichkeiten für Lehrer seien 100 zusätzliche Stellen eingeplant, wie die Abgeordnete Mainburgs Bürgermeister berichtete.

Auch mit dem Mainburger Krankenhaus beschäftigten sich beide Politiker intensiv. Für Fichtner sei es ein wichtiger Schritt gewesen, dass Dr. Thomas Pausch die chefärztliche Verantwortung der Unfallchirurgie/Orthopädie seit August diesen Jahres ausschließlich in Mainburg übernehme. „Das ist umso wichtiger, als dass das Mainburger Krankenhaus ein Gesicht braucht. Die Bürger müssen mit dem Krankenhaus jemanden verbinden und wissen, welche Fachbehandlungen neben der Basisversorgung durchgeführt werden“, freute sich Fichtner über die personellen Entwicklungen am Mainburger Krankenhaus. Für Högl habe die Corona-Pandemie die wichtige Bedeutung von auch kleineren Krankenhäusern für eine ortsnahe Versorgung der Patienten nochmals deutlich gemacht. Daher waren sich beide einig, dass man sich weiterhin mit allen Kräften für den Mainburger Krankenhausstandort einsetzen werde. Der Kelheimer Kreistag habe die Weichen hierfür bereits gestellt.

Weitere Themen des Arbeitsgesprächs zwischen Högl und Fichtner waren auch noch die Situation an den Kinderbetreuungseinrichtungen, der Breitbandausbau sowie die notärztliche Versorgung. Hier gebe es demnächst einen gemeinsamen Termin mit Landrat Martin Neumeyer, Bürgermeister Fichtner und der Kassenärztlichen Vereinigung Bayerns (KVB). Zum Abschluss bedankte sich Mainburgs Rathauschef bei Petra Högl für ihr Kommen und das offene Ohr. Högl sagte, sie freue sich darauf, der Stadt Mainburg als Abgeordnete und Kreisrätin weiterhin als Ansprechpartnerin zur Verfügung stehen zu können.


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