26.06.2020, 13:27 Uhr

Zwischenbilanz Erfolgreicher Start der niederbayerischen Thermen

Thermensee in der Sauna-Erlebniswelt im Vitarium. Foto: Rottal-Terme/Clemens MayerThermensee in der Sauna-Erlebniswelt im Vitarium. Foto: Rottal-Terme/Clemens Mayer

Am 8. Juni fand die lang ersehnte Wiedereröffnung der Thermalbäder in Bad Füssing, Bad Griesbach und Bad Birnbach statt – zunächst nur in den Außenbereichen. Seit dem 22. Juni sind dort auch die Innenbecken für Gäste zugänglich. Wenig später begrüßte die Limes-Therme in Bad Gögging die ersten Badegäste im Außenbereich – am Mittwoch, 1. Juli, folgt der Innenbereich.

Niederbayern. Voraussetzung für die schrittweise Öffnung war und ist die Einhaltung strikter Hygienekonzepte. Da dies durch Sanierungsarbeiten in der Bad Abbacher Kaiser-Therme bis dato nicht möglich war, konnten die Badebereiche bisher nicht geöffnet werden. Mittlerweile aber lässt es der Baufortschritt zu, dass die Öffnung für den 13. Juli anvisiert wird.

Knapp drei Wochen nach der ersten Wiedereröffnung war es nun für die Werkleiter der niederbayerischen Thermen an der Zeit, um eine erste Zwischenbilanz zu ziehen. In einer Telefonkonferenz stellten sie unisono fest, dass sich Mitarbeiter wie Gäste sehr über den Neustart gefreut hätten. „Dass es so reibungslos geklappt hat, ist vor allem auch dem besonnenem und eigenverantwortlichen Verhalten der Gäste zu verdanken“, so Josefine Kohlmeier, Werkleiterin der Rottal-Terme in Bad Birnbach.

Weitere Öffnungen einzelner Bereiche hingen unter anderem davon ab, ob sich die Gäste weiterhin an die Hygieneregeln halten. Letztendlich sei es von Bad zu Bad unterschiedlich und von den örtlichen Gegebenheiten abhängig, welche Teilbereiche wieder in Betrieb genommen werden können. So ist die Rottal-Terme derzeit die einzige der fünf niederbayerischen Thermen, die bereits die großzügige Saunawelt des Vitariums in Betrieb nehmen konnte. Auch die Limes-Therme arbeite an einem Öffnungsszenario, um den Besuchern demnächst wieder das gesunde Schwitzen zu ermöglichen.

Grundsätzlich reagieren die Thermen sehr flexibel und kurzfristig auf mögliche Änderungen für Gäste – beispielsweise mit der Erweiterung der Öffnungszeiten. Um die Einhaltung der Hygienekonzepte zu gewährleisten, sind die Kapazitäten derzeit noch begrenzt. Einigkeit herrschte unter den Werkleitungen auch, dass für die Attraktivität der Bäder und somit für deren Wirtschaftlichkeit entscheidend sei, dass sämtliche Therapie- und Wellness-Bereiche möglichst bald wieder im vollen Umfang für Gäste zugänglich sind. Für alle, die demnächst einen Besuch in einer niederbayerischen Therme planen, ist es empfehlenswert, sich tagesaktuell über Neuerungen auf der Internet-Seite der jeweiligen Therme zu informieren.


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