25.02.2020, 14:45 Uhr

Spitze bei Barrierefreiheit Sozialministerin lobt die Stadt Abensberg für ihr Engagement

In Abensberg wird auf Barrierefreiheit geachtet.  Foto: 123rf.comIn Abensberg wird auf Barrierefreiheit geachtet. Foto: 123rf.com

Sozialministerin Carolina Trauter zeichnet drei weitere Unternehmen aus Abensberg mit dem Signet „Bayern barrierefrei“ aus.

Abensberg. Das niederbayerische Abensberg ist weit über seine Grenzen hinaus bekannt für den „Gillamoos“, das traditionsreiche Volksfest der Hallertau, das zu den ganz großen Volksfesten in Bayern zählt. Spitze ist Abensberg aber auch in ganz anderer Hinsicht. Die Stadt engagiert sich in herausragender Weise für die Barrierefreiheit. Bayerns Sozialministerin Carolina Trautner konnte am Dienstag, 25. Februar, drei weiteren Bewerbern aus Abensberg das Signet „Bayern barrierefrei“ überreichen. Ausgezeichnet für ihren Beitrag zum Abbau von Barrieren wurden das Berufsbildungswerk St. Franziskus, die RNHS Steuerberatungsgesellschaft und das Ingenieurbüro Varoplan.

Sozialministerin Trautner zeigte sich beeindruckt von dem Engagement der 14.000-Einwohner-Stadt für die Barrierefreiheit. Nach 2016 und 2017 sind mit den aktuellen Auszeichnungen insgesamt 23 Signets nach Abensberg gegangen. „23 Mal haben Akteure und Einrichtungen aus dieser Stadt ein deutliches Zeichen für die Barrierefreiheit gesetzt. Das ist unangefochten bayerischer Rekord!“, betonte die Ministerin. „Ich bin dankbar für dieses Engagement. Denn der Staat allein kann die Barrierefreiheit in unserem Land nicht umsetzen. Wir brauchen viele Mitstreiterinnen und Mitstreiter, die sich dafür einbringen, so wie hier in Abensberg“, erklärte Trautner.

Die Altstadt von Abensberg war eine der ersten in Niederbayern, die nahezu komplett barrierefrei umgestaltet worden ist. Auch der Bahnhof und alle Schulen sind barrierefrei zugänglich. Für den sogenannten „Herzogskasten“, ein Gebäude aus dem 15. Jahrhundert, in dem sich heute das Stadtmuseum befindet, erhielt die Stadt 2016 erstmals das Signet „Bayern barrierefrei“. 2017 wurden weitere 19 Projekte mit dem Signet ausgezeichnet: von der Kita über Schulen bis hin zu Praxen für Ergo- beziehungsweise Physiotherapie. Zu den barrierefreien Einrichtungen der Stadt zählen auch ein Theater, ein Einkaufszentrum, ein Kultur- und Begegnungszentrum sowie das städtische Freibad.

Das Signet „Bayern barrierefrei“ wird für konkrete, beachtliche Beiträge zur Barrierefreiheit in Bayern vergeben. Es ist ein Zeichen der Anerkennung für alle, die in Bayern Barrieren abbauen und zugleich soll es ein Ansporn sein, noch mehr für Barrierefreiheit zu tun. Ausführliche Informationen gibt es im Internet unter www.barrrierefrei.bayern.de.


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