31.10.2019, 17:30 Uhr

Abgeordneter über Schulter geblickt 110 Gäste aus dem Landkreis waren im Landtag zu Gast – Lösungsvorschläge für Hallenbad in Mainburg angesprochen

(Foto: Stefan Scheuerer)(Foto: Stefan Scheuerer)

110 Bürgerinnen und Bürger aus dem Landkreis Kelheim, darunter die Gemeinderäte aus Biburg, Mitglieder des Katholischen Frauenbundes Mainburg und der Krieger- und Soldatenkameradschaft Volkenschwand, konnte die Kelheimer Landtagsabgeordnete Petra Högl (CSU) am Freitag, 25. Oktober, im Bayerischen Landtag begrüßen.

KELHEIM / MÜNCHEN Im Plenarsaal des Landtages stellte Högl ihren Gästen den Ablauf einer typischen Arbeitswoche als Abgeordnete vor und gewährte Einblicke in ihre Arbeit für die Region. „Sie befinden sich nun in der Herzkammer des Parlaments“, so Högl eingangs an die Gäste gerichtet, die auf den Stühlen der 205 Abgeordneten, die der Bayerische Landtag zählt, Platz genommen hatten. Im Landtag gehört Petra Högl den parlamentarischen Ausschüssen für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration sowie für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten an. Ihre Hauptaufgabe als Abgeordnete sieht Högl vor allem darin, die Anliegen der Menschen und der Kommunen in der Heimat aufzunehmen und diese an der richtigen Stelle in München auf die Tagesordnung zu bringen. „Um möglichst viel für die Region rauszuholen, musst du die Themen bei den Entscheidern nachhaltig platzieren“, skizzierte Högl einen Schwerpunkt ihrer Arbeit als Abgeordnete.

Doch nicht nur zu landespolitischen Themen tauschten sich die Gäste im Plenum des Landtages mit ihrer Abgeordneten aus. So ging es auch um die drei landkreiseigenen Hallenbäder in Riedenburg, Abensberg und Mainburg. Hierzu führte Petra Högl, die auch Sprecherin der CSU-Kreistagsfraktion ist, aus, dass der Kommunale Prüfungsverband bei der Prüfung des Landkreishaushaltes im vergangenen Jahr festgestellt hat, dass es Nachbesserungsbedarf bei den aktuell gültigen Vereinbarungen zwischen dem Landkreis und den Kommunen zur Nutzung der genannten Bäder gebe. „Der Kreisausschuss hat daher einstimmig beschlossen, die monierten Punkte des Prüfungsverbandes durch Zweckvereinbarungen mit den betroffenen Mitnutzern der Landkreishallenbäder zu regeln.“

Darüber hinaus informierte Petra Högl ihre Gäste im Landtag darüber, dass sich der Landkreis auch frühzeitig Gedanken über den Zustand des Hallenbades in Mainburg mache. „Ich bin dem Landrat und der Verwaltung dankbar, dass wir uns frühzeitig mit der Bausubstanz und Zukunft des mittlerweile fast 50-Jahre alten Bades beschäftigen. Die im Kreisausschuss präsentierten Ergebnisse der Voruntersuchung des Ingenieurbüros haben ergeben, dass eine in den nächsten Jahren notwendige Sanierung des Hallenbades mit mindestens sieben Millionen Euro zu Buche schlägt, ein barrierefreier Neubau bei 7,8 Millionen Euro liegen würde“, berichtete die Abgeordnete weiter. Auch vor dem Hintergrund der langen Sanierungszeit – und dem damit verbundenen Ruhen des Badebetriebes – komme für Högl nur ein Neubau in Betracht. „Der Landkreis, die Stadt Mainburg und der Schulverband als bisherige Partner werden konstruktiv und zielstrebig an einer Lösung für ein neues Hallenbad in Mainburg arbeiten“, ist Petra Högl überzeugt. Es gebe einige positive Beispiele im Landkreis die zeigen, wie Kommunen erfolgreich ein Hallen- bzw. Freizeitbad betreiben. „Ich bin optimistisch, dass es künftig ein modernes Hallenbad in Mainburg geben wird, welches großen Anklang bei den Schülern, den Vereinen und den Besuchern findet. Gerne unterstütze ich die beteiligten Partner, wenn es beispielsweise um den Zuschuss des Freistaates für einen Neubau geht“, so Petra Högl.


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