24.10.2019, 10:07 Uhr

Landwirtschaftliche Betriebe bedroht Junge Union im Kreisverband Kelheim solidarisiert sich mit Bauernprotesten

(Foto: fotokostic/123RF)(Foto: fotokostic/123RF)

Die Junge Union im Landkreis Kelheim steht an der Seite der Bäuerinnen und Bauern und fordert mehr Solidarität und Respekt gegenüber der Agrarbranche. Landwirte aus ganz Bayern beteiligten sich am Dienstag, 22. Oktober, an den Demonstrationen gegen die aktuelle Agrarpolitik der Bundesregierung. In den vergangenen Monaten hatte sich in der Bauernschaft viel Unmut aufgestaut: die Verschärfung der Düngeverordnung, der Glyphosat-Ausstieg oder die Einführung des von vielen Seiten kritisierten Tierwohllabels – die Gründe für die Proteste sind vielfältig. Die Bäuerinnen und Bauern beklagten außerdem die mangelnde Wertschätzung in der Gesellschaft und die permanenten Schuldzuweisungen.

KELHEIM Die Junge Union (JU) im Landkreis Kelheim stellt sich klar auf die Seite der Landwirte. Die Geschwindigkeit, mit der die Gesetze für mehr Umwelt- und Naturschutz derzeit auf die Branche einstürzen, bedrohen immer mehr landwirtschaftliche Betriebe in ihrer Existenz. Die Bauernschaft sollte zukünftig besser in die Entwicklung alltagstauglicher Vorgaben mit eingebunden werden. Gleichzeitig gebührt den Landwirten mehr Respekt und Anerkennung. Jeder Bürger sollte sich ins Bewusstsein rufen, woher die Lebensmittel kommen, die täglich in vollgefüllten Regalen in den Supermärkten zu finden sind. Die Junge Union fordert mehr Solidarität mit den Bäuerinnen und Bauern, denn es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, regional einzukaufen und damit auch kleinere Landwirte aus der Region zu unterstützen.

Auch der JU-Kreisvorsitzende Daniel Ritz zeigte Verständnis für die Proteste: „Auch die Landwirte in unserem Umkreis sind durch die zahlreichen Verordnungen unter großen Druck geraten und sehen sich gleichzeitig von vielen Seiten Anfeindungen ausgesetzt. Wir stehen hinter unseren Bauern und wünschen uns, dass die Leute beim Einkauf noch gezielter auf regionale Produkte achten. Für uns ist ganz klar: Eine Zukunft ohne Bauern ist nicht vorstellbar!“


0 Kommentare