14.06.2019, 18:25 Uhr

Extrem eng getaktet Nach Havarie – Arbeiten zur Instandsetzung der Schleuse Riedenburg sind im Zeitplan

(Foto: WSV)(Foto: WSV)

Der vom Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Donau MDK aufgestellte Projektplan zur Instandsetzung der Schleuse Riedenburg bleibt sehr ambitioniert. Die einzelnen erforderlichen Instandsetzungsarbeiten, für die insgesamt acht Bau- und Dienstleistungsunternehmen sowie die eigenen Industriemechaniker, Elektroniker und Wasserbauer eingesetzt sind, sind extrem eng getaktet.

RIEDENBURG Das stellt höchste Anforderungen an die eingesetzten Ingenieurinnen und Ingenieure des WSA Donau MDK, die im Team fast durchgehend hierfür auf der Baustelle sind, um auch auf Änderungen sofort reagieren zu können. Denn Zeitpuffer sind im Plan nicht eingebaut. Entsprechend konnten einige kniffelige Hürden in den letzten Tagen erfolgreich überwunden werden. Nicht zuletzt deshalb sind die Instandsetzungsmaßnahmen weiterhin im Zeitplan.

Kai Bramhoff, Leiter des Außenbezirks und Projektleiter für die Instandsetzung, sagt dazu: „Nachdem am Freitag die aufwendige Spezialverankerung in den Beton eingebaut sein wird, wird im Laufe des Samstags der in dritte unterschiedlichen Werken gefertigte sechsMeter lange Kantenschutzholm auf die Schleuse geliefert, montiert und an die Betonverankerung angeschlossen: Millimeterarbeit! Wenn uns das zeitgerecht gelingt, atme ich vielleicht zum ersten Mal nach mehr als einer Woche für einen kurzen Moment durch“.

Das Ziel, die Schleuse am Mittwoch, 19. Juni, um 22 Uhr wieder für den Verkehr freizugeben, soll unbedingt erreicht werden. Amtsleiter Guido Zander: „Seit gestern stehen jetzt 59 Güterschiffe und Schubverbände sowie 26 Flusskreuzfahrtschiffe zwischen Regensburg und Nürnberg im Rückstau und warten auf Weiterfahrt. Wir setzen alles daran, am Mittwoch die umweltfreundliche Schifffahrt auch an der Schleuse Riedenburg wieder möglich zu machen“.


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