17.04.2019, 08:53 Uhr

Bezirk fördert mit bis zu 400.000 Euro Bezirksräte informieren sich über Volksmusikakademie

Die CSU-Bezirksräte Margret Tuchen, Hannelore Langwieser, Vizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Fraktionsvorsitzende Martina Hammerl, Franz Schreyer, Cornelia Wasner-Sommer, Josef Heisl und Monika Maier. (Foto: CSU-Bezirkstagsfraktion)Die CSU-Bezirksräte Margret Tuchen, Hannelore Langwieser, Vizepräsident Dr. Thomas Pröckl, Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich, Fraktionsvorsitzende Martina Hammerl, Franz Schreyer, Cornelia Wasner-Sommer, Josef Heisl und Monika Maier. (Foto: CSU-Bezirkstagsfraktion)

Die Volksmusik hat ab sofort eine hochrangige Heimat. In Freyung ist die Volksmusikakademie fertiggestellt und schon am Wochenende fand das erste Seminar statt.

NIEDERBAYERN Die Einweihung ist für den 11. Mai vorgesehen. Über diese Einrichtung informierte Bezirkstagspräsident Dr. Olaf Heinrich seine Kolleginnen und Kollegen von der CSU-Fraktion aus dem Bezirkstag. Angestoßen hatte das die Fraktionsführerin Martina Hammerl und ihr Stellvertreter Josef Heisl.

„Insgesamt 12 Millionen Euro hat die neue Einrichtung gekostet, sieben Millionen kamen vom Freistaat Bayern über die Städtebauförderung, 150.000 Euro für die Ausstattung aus der Leader-Förderung“, erklärte der Präsident. Da der Bezirk Niederbayern für kulturelle Aufgaben zuständig ist, wird das mögliche Defizit des laufenden Jahres mit maximal 400.000 Euro jährlich, einschließlich des künstlerischen Leiters, bezuschusst. Sollte das Defizit höher sein, werde es von der Kommune getragen. „Am Bau an sich hat sich der Bezirk nicht beteiligt“, erklärt der Bezirkstagspräsident, sondern nur am Betrieb, ähnlich wie in Alteglofsheim.

Die Volksmusikakademie bietet den Studierenden 13 Musikräume unterschiedlicher Größe, mit einer Akustik auf höchstem Niveau. Das Gelände im Zentrum von Freyung umfasst insgesamt 7.000 Quadratmeter, dabei wurde der historische Rösserstall samt Gewölbekeller, der früher von der örtlichen Brauerei genutzt wurde, saniert und auch ein neues, barrierefreies Bettenhaus angebaut, in dem 48 Betten zur Verfügung stehen.“Da ist nach unserer Meinung das Geld gut angelegt“, meinen am Schluss die Bezirksräte der CSU, denen die Brauchtumspflege und hier ganz besonders die bodenständige Volksmusik am Herzen liegt.


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