15.05.2018, 16:00 Uhr

Niederbayern boomt Regierung trifft Bundesagentur für Arbeit – „Herausforderungen offensiv anpacken“

Peter Weindl, Gabriele Anderlik, Klaus Beier, Rainer Haselbeck, Eva-Maria Kelch, Klaus Stein, Dr. Jürgen Weber. (Foto: Regierung von Niederbayern)Peter Weindl, Gabriele Anderlik, Klaus Beier, Rainer Haselbeck, Eva-Maria Kelch, Klaus Stein, Dr. Jürgen Weber. (Foto: Regierung von Niederbayern)

„Niederbayern boomt“ – das ist das Fazit von Regierungspräsident Rainer Haselbeck nach einem Fachgespräch mit der Bundesagentur für Arbeit.

NIEDERBAYERN Klaus Beier, Geschäftsführer der Regionaldirektion Bayern, war zu diesem Austausch an die Bezirksregierung gekommen. Begleitet wurde er von den Spitzen der niederbayerischen Arbeitsagenturen Landshut-Pfarrkirchen, Deggendorf und Passau sowie der Arbeitsagentur Regensburg für den niederbayerischen Landkreis Kelheim.

Die Arbeitslosenquote in Niederbayern liegt aktuell mit 2,8 Prozent sogar noch besser als der bayerische Durchschnitt von 2,9 Prozent. Die Wirtschaft floriert, die Beschäftigungszahlen zeigen deutlich nach oben und die verfügbaren Einkommen der Menschen in Niederbayern steigen. Haselbeck: „Wenn wir über den Tellerrand schauen, in andere Regionen Deutschlands oder Europas, dann haben wir uns wirklich viel erarbeitet.“ Dennoch warnt der Regierungspräsident: „Fehler werden oft im Erfolg gemacht. Deshalb ist es ganz entscheidend, dass wir die aktuellen Herausforderungen sauber analysieren und dann offensiv anpacken. Die enge Zusammenarbeit der Regierung mit der Bundesagentur für Arbeit ist dabei außerordentlich wichtig.“

Beier bekräftigt: „Die Situation ist hervorragend: Nahezu in ganz Niederbayern liegt Vollbeschäftigung vor. Umso wichtiger ist es, jetzt die drängenden Zukunftsaufgaben anzugehen. Wir wollen unsere Unternehmen fit für die Digitalisierung machen. Dazu sensibilisieren wir gezielt die Unternehmer und motivieren die Mitarbeiter mit individuellen Maßnahmen zur Weiterbildung.“

Im Mittelpunkt des Gesprächs standen neben den Veränderungen durch die Digitalisierung der hohe Bedarf an Fachkräften, der besondere Betreuungsbedarf jugendlicher Arbeitskräfte sowie die Arbeitsmarktintegration von Langzeitarbeitslosen und von anerkannten Asylbewerbern.


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