20.02.2018, 10:12 Uhr

Politik Stürmische Zeiten in der SPD – Jusos Niederbayern wählen neu

(Foto: Jusos Niederbayern)(Foto: Jusos Niederbayern)

Die Jusos Niederbayern haben auf ihrer Bezirkskonferenz am Sonntag, 18. Februar, in Straubing einen neuen Vorstand gewählt.

LANDKREIS KELHEIM/NIEDERBAYERN Dabei wurde die amtierende Bezirksvorsitzende Luisa Haag aus dem Landkreis Kelheim einstimmig als Vorsitzende der niederbayerischen Jugendorganisation der SPD bestätigt. In ihrem Antrag forderte die 23-Jährige mehr Fachpersonal in schulischen Einrichtungen. „Depressionen machen keinen Halt vor Kindern und Jugendlichen. Diese Tatsache muss ernst genommen und ein umfangreiches Netz zur Früherkennung geschaffen werden“, so Haag. Die Vorstandschaft wird komplettiert durch Kim Celin Seibert (Landshut), Nadja-Maria Becke (Passau), Marvin Kliem (Straubing), Luca Lüneburg (Passau), Sophia Brandl (Kelheim), Emilia Hummel (Passau), Andreas Friedrich (Landshut) und Lorena Puqja (Passau), die von den Delegierten der Konferenz zu den stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurden. Tobias Hartl (Rottal-Inn), Anna Kassautzki (Passau) und Michael Pöppl (Kelheim) wurden als stellvertretende Juso-Landesvorsitzende nominiert. Des Weiteren erhielten Benjamin Lettl (Rottal-Inn) sowie Marvin Kliem ein Votum für ihre Direktkandidatur für den Bezirkstag.

Martin Birkner, der Jugendsekretär der DGB in Niederbayern, und Matthias Ernst, der Sprecher der Grünen Jugend in Ostbayern, waren zu Gast auf der Konferenz und richteten Grußworte an alle Anwesenden. „Asylrecht ist Menschenrecht und Kinder gehören zu ihren Eltern und Eltern zu ihren Kindern, das sollte eine christliche Partei einsehen und eine sozialdemokratische sollte gar nicht erst darüber diskutieren“, machte Birkner klar und erntete dafür großen Beifall. Matthias Ernst forderte die Jusos Niederbayern dazu auf, mutig zu sein und weiter linke Bündnisse gegen Rechts zu schmieden. Mit ihrem Leitantrag für eine progressive Zukunft in der Verkehrs-, Infrastruktur- und Digitalisierungspolitik fordern die Jusos Niederbayern die Versäumnisse der letzten Jahre, welche geprägt von dem Dogma der schwarzen Null waren, rasch aufzuholen und künftig kräftig in die Zukunft zu investieren. Hier soll zum Beispiel ein Landesticket für Schüler, Auszubildende sowie Studierende die kostenlose Nutzung des ÖPNV ermöglichen, um jungen Menschen soziale Teilhabe und Mobilität zu ermöglichen. Die Punkte dieses Antrags werden in Bezug auf die anstehende Landtagswahl auch an die Bayern-SPD weitergeleitet.


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