08.02.2018, 14:27 Uhr

Landrat Trapp informierte Frauenbund Mamming zu Besuch im Landratsamt

Die Besuchergruppe aus Mamming mit Landrat Heinrich Trapp und dem geschäftsleitenden Beamten, Regierungsdirektor Johann Kerscher. (Foto: Landkreis)Die Besuchergruppe aus Mamming mit Landrat Heinrich Trapp und dem geschäftsleitenden Beamten, Regierungsdirektor Johann Kerscher. (Foto: Landkreis)

60 Mitglieder des Frauenbundes Mamming haben diese Woche das Landratsamt Dingolfing-Landau besucht, um sich von den architektonischen Besonderheiten des Verwaltungsgebäudes ein Bild zu machen,

DINGOLFING-LANDAU 60 Mitglieder des Frauenbundes Mamming haben diese Woche das Landratsamt besucht, um sich von den architektonischen Besonderheiten des Verwaltungsgebäudes ein Bild zu machen, Aufgaben und Arbeitsweisen kennenzulernen und dabei festzustellen, dass im Landratsamt in Dingolfing der Bürgerservice groß geschrieben wird.

Landrat Heinrich Trapp und sein Stellvertreter im Amt, Regierungsdirektor Johann Kerscher, hießen die Besuchergruppe im Foyer des Landratsamtes herzlich willkommen. Sabine Ketelsen und Irmi Eberl vom Vorstandsteam hatten den Ausflug organisiert und freuten sich sehr darüber, dass so viele Mitglieder der Einladung nach Dingolfing folgten.

Landrat Trapp informierte die Damen über die positive Entwicklung der Landkreis-Finanzen: „Wir haben derzeit 20 Millionen Schulden und 39 Millionen Euro Rücklagen.“ Von der starken Finanzkraft würden letztlich alle Bürger profitieren, so Trapp. Das machte er auch am Beispiel Mamming deutlich: Insgesamt 1,7 Millionen Euro investiere der Landkreis in drei große Straßenbauprojekte in der Gemeinde – den Ausbau der Moser-Kurve, die Ortsverbindungsstraße in Mammingerschwaigen (beide Maßnahmen sind inzwischen abgeschlossen) und den Bau eines Radwegs zwischen Bubach und Mamming. Darüber hinaus bezahle der Landkreis hohe Summen für Gastschulbeiträge, wenn Jugendliche zum Beispiel eine Berufsschule außerhalb des Landkreises besuchen. Unterm Strich, so der Landrat, profitiere die Gemeinde Mamming deutlich, denn: Der Landkreis gebe mehr Geld für die Belange der Bürger aus, als er über die Kreisumlage einnehme.

Regierungsdirektor Kerscher führte die Besucherinnen durchs Landratsamt und wies dabei auf die ein oder andere architektonische Besonderheit hin, zum Beispiel den lichtdurchfluteten Innenhof. 1990 wurde das Gebäude in der Oberen Stadt bezogen. Die Kosten beliefen sich damals auf 28 Millionen D-Mark – „gemessen an aktuellen Baupreisen war das sehr günstig“, so Kerscher.

In der Zulassungsstelle brachte der geschäftsleitende Beamte die Gäste mit beeindruckenden Zahlen zum Staunen. Kaum jemand hätte vermutet, dass in unserem Landkreis mehr Fahrzeuge zugelassen als Einwohner gemeldet sind. Tatsächlich leben in Dingolfing-Landau rund 97.000 Menschen, doch es sind im Landkreis inzwischen mehr als 100.000 Fahrzeuge zugelassen. Die Mitarbeiter der Zulassungsstellen bearbeiten pro Jahr knapp 80.000 Vorgänge. Von den insgesamt 65.000 Autos, die im Landkreis zugelassen sind, tragen derzeit 3.500 das wiedereingeführte LAN-Kennzeichen.

Im Landratsamt arbeiten 250 Personen. Rechnet man die Bediensteten in den kreiseigenen Altenheimen, im Bauhof und in den weiterführenden Schulen hinzu, beschäftigt der Landkreis rund 500 Mitarbeiter.

Nach einem kleinen Imbiss erfreute Landrat Trapp die Besucherinnen mit einer Foto-Show. Trapp hatte viele schöne Bilder von Faschingsmärkten und Fahnenweihen in Mamming aus seinem umfangreichen Archiv zusammengestellt.


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