03.03.2020, 09:37 Uhr

Corona-Virus VdK sagt Großdemo in München ab

Hätten sich auf die mittlerweile abgesagte Demo gefreut (v. l.): Martin Betzinger, Stefan Zitzelsberger, Oliver Antretter, Annemarie Ratzek, Helga Winnerl, Josef Neißendofer und Helmut Plenk. Foto: VdK DeggendorfHätten sich auf die mittlerweile abgesagte Demo gefreut (v. l.): Martin Betzinger, Stefan Zitzelsberger, Oliver Antretter, Annemarie Ratzek, Helga Winnerl, Josef Neißendofer und Helmut Plenk. Foto: VdK Deggendorf

Gut 90 Vertreter von Vorstandschaften aus 32 VdK-Ortsverbänden des Landkreises Deggendorf trafen sich zur Frühjahrstagung in Aholming. Sie wurden über Aktuelles aus dem VdK-Verband und Organisatorisches hinsichtlich der geplanten VdK-Großkundgebung am 28. März in München, zu der sich schon rund 250 Mitfahrer anmeldeten, informiert.

Aholming. Dass die Demo jedoch aufgrund einer Gefährdung durch den Corona-Virus abgesagt werden würde, wusste jedoch zu diesem Zeitpunkt noch niemand. Ein Nachholtermin wird folgen. Der VdK-Kreisvorsitzende Deggendorfs, Oliver Antretter, freute sich Helmut Plenk, Amtsnachfolger des in den Ruhestand gehenden Kreisgeschäftsführer Josef Neißendorfer, begrüßen zu dürfen.

Nach Grußworten des VdK-Ortsvorsitzenden von Aholming, Stefan Zitzelsberger, der dem Verstorbenen Johann Emmerdinger folgte, und Bürgermeister Martin Betzinger gab Antretter Auskunft über den Mitgliederstand, der im VdK-Kreisverband derzeit, mit einem Plus von 330 gegenüber dem Vorjahr, auf 11.084 anwuchs. Trotzdem bedauerte der Kreisvorsitzende die 298 Austritte sowie 191 Sterbefälle. Für einen guten Zweck wurden im Jahr 2019 im Landkreis Deggendorf 43.202,93 Euro gesammelt, die zum Beispiel für Behindertenarbeiten verwendet werden.

Weitere Informationen folgten von Josef Neißendorfer und dessen Mitarbeiterin Monika Mühlbauer. Anschließend stellte sich der 49-jährige Familienvater Helmut Plenk, VdK-Kreisgeschäftsstellenführer Arberland und seit 20 Jahren VdK-Beschäftigter vor. Er wird zukünftig auch die Deggendorfer VdK-Kreisgeschäftsstelle leiten und darin von Helga Winnerl, die zur Team-Leiterin aufsteigt, unterstützt werden.

Annemarie Ratzek, Seniorenbeauftragte aus Osterhofen, stellte in einem Vortrag ihre Tätigkeit vor und berichtete über die Möglichkeit mit beschriftbaren, aber schmucklosen Steinkissen auf dem Wiesengrab des Osterhofener Friedhofs der Verstorbenen zu gedenken. Weiterhin präsentierte sie eine Notfalldose, in der zum Beispiel alle wichtigen Informationen über bestehende Krankheiten sowie die Medikamenteneinnahme bei einem medizinischen Notfall dem Arzt übergeben werden können. Besonders liegt der Seniorenbeauftragten die Betreuung von einsamen älteren Menschen am Herzen.


0 Kommentare