13.06.2019, 16:36 Uhr

Zehn Rindberger ernannt Dorferneuerungsseminar Rindberg

(Foto: pm/Gemeinde Bernried)(Foto: pm/Gemeinde Bernried)

„Wir schaffen das!“, lautete das Motto des Dorferneuerungs-Seminars, zu dem das Amt für Ländliche Entwicklung in Kooperation mit der Gemeinde Bernried eingeladen hatte.

BERNRIED Bei diesem Seminar kamen 23 Dorfbewohner aus dem kleinen und idyllischen Dorf Rindberg in der „Höheren Landbauschule“ in Rotthalmünster zusammen.

Als Seminarleiter fungierten Abteilungsleiter Michael Kreiner, Projektleiter Christian Rummel und Franz Fraitzl vom Amt für ländliche Entwicklung (ALE) in Landau a.d. Isar.

Das Seminar fand in Form einer Moderation statt, in der gezielt die Eigeninitiative und die Gruppenarbeit der Teilnehmer im Vordergrund stand, und diese von den Seminarleitern fachlich unterstützt wurde.

Nach einer Einführung wurde eine Erwartungsabfrage aller Teilnehmer durchgeführt und protokolliert, wobei neben baulichen Gesichtspunkten insbesondere auch soziale Zielsetzungen im Vordergrund standen.

Die ALE- Betreuer stellten den Ablauf einer hier stattfinden umfassenden Dorferneuerung vor, die sich in die drei Abschnitte gliedert: Vorbereitungsphase, Konzeptphase und Ausführungsphase. Ferner wurden die Inhalte von öffentlichen und privaten Fördermaßnahmen (zum Beispiel dorfgerechte Gebäudeumbauten, Denkmalschutzfälle, Hofraum und Vorbereichsneugestaltung ) vorgestellt und erläutert.

In vier Gruppen erarbeiteten die Teilnehmer daraufhin, welche Stärken und Schwächen sie in ihrem Dorf sehen, welche Maßnahmen getroffen werden könnten um Schwächen zu beheben, (Ortsbild- und Verkehrsverhältnisverbesserung , Grünflächen- und Ökologie- Optimierungen, Dorfkulturförderung) und wie dies umgesetzt werden könnte. Mit Hilfe einer anonymen Abstimmung ging es schließlich darum, welche Maßnahmen höhere Priorität haben und wo zukünftig akuter Handlungsbedarf besteht.

Nachdem das ALE den Teilnehmern anhand von Bildern Beispiele einer abgeschlossenen Dorferneuerung gezeigt hatte, wurde in einem Aktionsplan letztendlich festgelegt, wie es konkret weiter gehen soll und wer sich bereit erklärt, gewisse Aufgaben zur Vorbereitung zu übernehmen. Hierbei engagierte sich vor allem die Gemeinde rund um Bürgermeister Stefan Achatz besonders. Unter anderem ernannte die Runde zehn Rindberger, die in Verbindung mit dem Gemeinderat für die Auswahl eines Planungsbüros zur Umsetzung einer Dorferneuerung verantwortlich sind.


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