11.06.2019, 10:09 Uhr

Nominierung 100 Prozent für Dr. Moser

(Foto: pm/CSU DEG)(Foto: pm/CSU DEG)

Das war eindeutig! Einstimmig beschlossen die Stadträte der CSU-Fraktion, Dr. Christian Moser als Kandidat für das Amt des Oberbürgermeisters vorzuschlagen. Die CSU-Fraktion will mit ihm an der Spitze in den Wahlkampf ziehen. Die Wähler entscheiden am 15. März 2020 über die Zusammensetzung der kommunalen Gremien und den Oberbürgermeister.

DEGGENDORF Fraktionschef Paul Linsmaier machte in der Sitzung deutlich, warum Dr. Christian Moser der richtige Mann an der Spitze sei. Er erinnerte an den dramatischen Start für den damals erst 35-jährigen Kommunalpolitiker: „Das Hochwasser von 2013 stellte ihn vor große Herausforderungen, die er mit Bravour meisterte“, findet Linsmaier. Die Nachricht, dass das Eisstadion einsturzgefährdet sei, war die nächste Hiobsbotschaft. Auch hier habe Moser mit Bedacht und viel Geschick: agiert. Heute sei die Eishalle rundherum saniert und modernisiert, ohne dass die Stadt sich finanziell übernommen habe. Der Haushalt, so Linsmaier, liege Moser ohnehin besonders am Herzen. Seit Amtsantritt verfolge er erfolgreich das Ziel des ausgeglichenen Haushaltes, baue sogar Schulden ab. Dabei kämen Zukunftsinvestitionen nicht zu kurz.

Der Fraktionsvorsitzende lobte den Ideenreichtum des Oberbürgermeisters, wenn’s um das Image „seiner“ Stadt geht und nannte das Weiße Dinner, das Frühstück am Stadtplatz, das Donaufest oder das Gartenfest am Rathaus. Besonders hob er die gute Stimmung im gesamten Stadtrat hervor: Pragmatisch und diplomatisch binde Moser auch die Kollegen der anderen Stadtratsfraktionen ein. Dies zeige sich an der Vielzahl einstimmiger Beschlüsse.

Für die Zukunft hat OB Moser noch viele Pläne, so zum Beispiel den „Deggendorfer Schulweg“, Neubau und Grundsanierung fast aller Schulen. Das werde ein finanzieller Kraftakt, so Linsmaier.

Nach so viel Lob über die Arbeit des Oberbürgermeisters hätte man eigentlich schon abstimmen können, aber es drängte zahlreiche Stadträte, ihre Sicht auf die Arbeit von Dr. Christian Moser darzulegen. Bürgermeister Günther Pammer, der so eng wie keiner mit ihm zusammen arbeitet, hob hervor, dass Moser genau hinhöre, wenn Deggendorfer mit ihm sprechen: „Du hast das Ohr am Bürger, auch die kleinen Sachen sind Dir wichtig“, sagte er und erinnerte beispielhaft an den Straßenkehrer, der für saubere Gehsteige sorgt, an die versenkbaren Großmülltonnen im Donaupark oder die kürzlich installierte Uhr am Rathausturm. Franz Heigl freute sich, weil der OB sich nicht nur um die Innenstadt, sondern auch um die Entwicklung der Stadtteile kümmere. Er habe die Schulstandorte gesichert, zum Beispiel durch die Ausweisung für Bauplätzen für Familien und zeige Präsenz auch in den Randbezirken. Mit seinen Stadtteilversammlungen hat Moser das Ohr immer direkt am Bürger, auch in den Stadtteilen. Mit dem Ziel vor Augen, die THD auf der anderen Donauseite weiter zu entwickeln erfolgt hoffentlich bald der nächste großes Schritt in der Stadtentwicklung

Der Grundsatz des „offenen Visiers“ hatte Oliver Antretter überzeugt: „Die Bürger werden von Dir informiert, auch wenn es um kritische, unangenehme Dinge geht wie dem Ankerzentrum.“ Dabei sei ihm ein direkter Draht immer wichtig. So jung er ist: „Die Senioren in der Stadt haben Glück mit diesem Oberbürgermeister,“ sagte Cornelia Wohlhüter. Der Seniorenbeirat finde bei ihm immer offene Ohren. Sie erwähnte die „rollende Bürgerversammlung“ für ältere Bürger, die Einladung zu Kaffee und Kuchen im Stadtpark und die Woche des „Zuhörens“, mit der gegen Einsamkeit im Alter angegangen wurde. Schon bevor die Notwendigkeit von mehr Sozialwohnungen zum großen Thema in Deutschland wurde, habe Moser den Bau von rund 100 neuen Wohnungen durch die Stadtbau GmbH angestoßen. Und auch die Jugend habe bei ihm einen Ideenreichen Fürsprecher. Als Beispiel nannte sie den Skaterpark, der die jahrelange Kritik der Jugend verstummen ließ.

Sein Engagement für Umweltschutz, etwa bei den Blühwiesen oder elektrischen und hybriden Fahrzeugen für die Stadtverwaltung hob Margret Tuchen hervor. Genauso seine „hervorragende Unterstützung“ der Betriebe.

Die gute Zusammenarbeit mit der Technischen Hochschule nannte die Bezirksrätin, die Unterstützung für Handwerk und Industrie. Nur weil sich die Stadt so gut entwickle, könne man sich kulturelle Highlights wie das Gitarrenfestival und soziale Angebote leisten. Das war das Stichwort für Hela Schandelmeier, die sein Engagement für die Kulturszene rühmte. Als Familienbeauftragte sprach sie auch vom Familienzentrum, das er mit ganzem Herzen unterstütze. Dass Moser neben seiner Arbeit als Rathauschef seine Familie nicht vernachlässigt, sondern einbindet, sich nicht vom Terminkalender vereinnahmen lasse, käme beim Bürger bestens an.

Renate Wasmeier schließlich lobte seine Visionen, seinen Mut, etwas Neues zu sehen – und anzupacken: „Er findet einen Weg, den man vorher nicht gesehen hat. Und dann nimmt er alle mit und überzeugt sie von diesen Zukunftsplänen.“

Die Abstimmung nach diesen Beiträgen war keine Überraschung: 100 Prozent für Dr. Christan Moser als OB-Kandidat.

Von Fraktionschef Paul Linsmaier gab es nach der Nominierung ein Trikot mit einer klaren Botschaft: „Dr. Christian Moser ist unsere Nummer eins.“


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