05.03.2019, 22:15 Uhr

CSU stellt die Weichen Politischer Aschermittwoch im Zeichen der Europawahl


Wenn einem derzeit in Passau auffällig viele Brüsseler begegnen, hat dies einen einfachen Grund: Die CSU zelebriert ihren Politischen Aschermittwoch im Zeichen des Europawahlkampfs.

NEUBURG AM INN So begrüßte CSU-Spitzenkandidat Manfred Weber bei einem Pressegespräch am Faschingsdienstag in Neuburg am Inn nicht nur die lokalen Pressevertreter, sondern auch viele bundesdeutsche und europäische Pressevertreter. Vor allem Journalisten aus Brüssel sind Weber hinterher gereist.

Denn beim diesjährigen Politischen Aschermittwoch der CSU nimmt die Europawahl am 26. Mai einen gewichtigen Platz ein. Immerhin könnte CSU-Politiker Manfred Weber dem bisherigen Präsidenten Jean-Claude Juncker nachfolgen. Weber tritt europaweit als Spitzenkandidat der Europäischen Volkspartei (EVP) an.

Ministerpräsident Markus Söder betonte deshalb, hier gehe es nicht um einen Hinterbänkler, der nach Brüssel geschickt wird. „Wir haben die Chance, den Chef der EU-Kommission zu stellen“, so Söder.

Er werde deshalb am Politischen Aschermittwoch auch klare Worte sprechen, zu Europa und zur Bundespolitik.

Manfred Weber sagte, er freue sich, dass mit dem Politischen Aschermittwoch in seiner niederbayerischen Heimat der Europawahlkampf langsam in Fahrt komme. „So richtig geht’s dann nach Ostern los“, so Weber.

Ministerpräsident Söder lobte die logistische Herausforderung des Politischen Aschermittwochs in Passau. Wenn er sich die anderen Polit-Veranstaltungen so betrachte, die mittlerweile landauf, landab stattfinden, könne er nur sagen: „Der Politische Aschermittwoch der CSU ist das Original!“ Und Niederbayern seit ein „Ort der Stabilität!“.


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