23.10.2019, 19:15 Uhr

Banken-Fusion VR meine Raiffeisenbank eG und Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG verschmelzen


Das neue Geschäftsgebiet bildet mit den Landkreisen Rosenheim, Altötting, Traunstein, Miesbach, Mühldorf und München einen äußerst attraktiven Markt

LANDKREIS. Die Pressemitteilung von Mittwochabend, 23. Oktober, im Wortlaut:

„Die VR meine Raiffeisenbank eG mit Sitz in Altötting und die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG wollen ihre Kräfte bündeln und die Zukunft gemeinsam gestalten.

Die immer dynamischer werdenden Veränderungen und Anforderungen im Finanzdienstleistungssektor haben inzwischen historische Dimensionen angenommen. Um diese Entwicklungen weiterhin erfolgreich bewältigen zu können, wollen die VR meine Raiffeisenbank eG mit Sitz in Altötting und die Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG die Weichen für eine sichere und wettbewerbsfähige Zukunft für ihre über 123.000 Mitglieder und 320.000 Kunden stellen.

Mehrwert für Mitglieder und Kunden

Über 1.300 Mitarbeiter stellen im Geschäftsgebiet hoch qualifizierte Beratung und Service im Finanzdienstleistungsbereich sicher. Zusätzlich verbessern sich die Möglichkeiten der neuen Bank. Es wird leichter, technische Innovationen zügig umzusetzen und den steigenden Anforderungen der Digitalisierung und der Regulatorik gerecht zu werden. „Gemeinsam können neue Potenziale erschlossen und Synergien gehoben werden. Investitionen in neue digitale Systeme, in die Qualitätssteigerung von Spezialisten und Dienstleistungen erhöhen das Leistungsspektrum der Volksbank Raiffeisenbank zum Nutzen ihrer Mitglieder und Kunden,“ sind sich die beiden Vorstandsvorsitzenden Hubert Kamml und Wolfgang Altmüller sicher.

(Foto: VR meine Raiffeisenbank eG)

Durch die weiterhin gelebte Dezentralität wird eine höchstmögliche regionale Identität und eine maximale Individualität in der Kundenwahrnehmung erzielt.

Vorstand und Aufsichtsrat beider Häuser votieren einstimmig für das Vorhaben

Vorstand und Aufsichtsrat beider Häuser sind davon überzeugt, dass eine starke und zukunftsorientierte Bank entstehen wird, die die Stärken beider Häuser vereint.

Die Zustimmung erfolgte je einstimmig. „Mit dem Fokus auf ausgeprägte Mitglieder-Orientierung, Kundennähe, hohes regionales Engagement und gutes Betriebsklima besitzen beide Partner bereits heute eine übereinstimmende Geschäftsphilosophie,“ so Prof. Dr. Josef Stadler, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank Raiffeisenbank Rosenheim-Chiemsee eG. Peter Schacherbauer, Aufsichtsratsvorsitzender der VR meine Raiffeisenbank eG, stimmt dem zu: „Die Erfahrungen aus der bisherigen Zusammenarbeit der beiden Häuser waren immer überaus wertschätzend und auf Augenhöhe“.

Die Arbeitsplätze der Mitarbeiter können nachhaltig gesichert werden, sodass die Bank auch weiterhin ein verlässlicher Arbeitgeber und Ausbilder in der Region sein wird.

Geschäftsgebiet, Zusammensetzung Aufsichtsrat und Vorstand

Das neue Geschäftsgebiet ergänzt sich hervorragend und bildet mit den Landkreisen Rosenheim, Altötting, Traunstein, Miesbach, Mühldorf und München einen äußerst attraktiven Markt. Neben den Geschäftsstellen bestehen die zentralen Standorte für die Marktfolge in Altötting, Bad Aibling und Rosenheim weiter. Der Vorstand wird sich in der Startaufstellung aus sechs Mitgliedern unter dem gemeinsamen Vorsitz von Hubert Kamml und Wolfgang Altmüller zusammensetzen. Der Aufsichtsrat wird aus 16 Anteilseignervertretern und 8 Mitarbeitervertretern bestehen.

Leitbild der Verschmelzung: meine Heimat – meine Bank - erfolgreich - kompetent - persönlich

Unter diesem Leitbild und aus einer Position der Stärke sowie der Partnerschaft auf Augenhöhe kann das Unternehmen der Verantwortung für ihre Mitglieder, Kunden, Mitarbeiter und für die Region noch besser gerecht werden. Mit einer Bilanzsumme von über 8,6 Mrd. Euro und einem betreuten Kundenvolumen in Höhe von über 17,2 Mrd. Euro wird die neue Bank eine der größten und stärksten Genossenschaftsbanken in Deutschland. Die Eigenkapitalausstattung in Höhe von mehr als 1,0 Mrd. Euro liegt deutlich über dem Durchschnitt aller Genossenschaftsbanken.

Durch Beschlüsse der Vertreterversammlungen Mitte 2020 soll das neue gemeinsame Bankhaus rückwirkend zum 1. Januar 2020 entstehen. Vorab finden im Herbst diesen Jahres Vertreterinformationsveranstaltungen statt. Die technische und rechtliche Verschmelzung wird im September 2020 umgesetzt.

Auf die Kunden kommen kurzfristig keine Veränderungen zu. Alle Bankkarten, Kontonummern, Geldautomaten, Auszugsdrucker und natürlich die Kontaktdaten der einzelnen Ansprechpartner können wie gewohnt verwendet werden. Über alle wichtigen Veränderungen werden die Mitglieder und Kunden selbstverständlich rechtzeitig informiert.


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