23.04.2018, 19:56 Uhr

Vergelt’s Gott der Fraktion Fraktionssprecher Willi Köckeis überreicht Helmut Brunner persönlich gestaltetes Erinnerungsbuch

„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ stand auf dem Titelblatt des Fotobuches, das Fraktionssprecher Willi Köckeis (li.) Staatsminister a.D. Helmut Brunner (2.v.li.) im Namen der Kreistagsfraktion überreichte. (Foto: Spranger)„Dankbarkeit ist das Gedächtnis des Herzens“ stand auf dem Titelblatt des Fotobuches, das Fraktionssprecher Willi Köckeis (li.) Staatsminister a.D. Helmut Brunner (2.v.li.) im Namen der Kreistagsfraktion überreichte. (Foto: Spranger)

Die Reihe der Ehrungen und Dankadressen der Helmut Brunner reißt derzeit nicht ab. Nur wenige Tage nachdem die Stadt Regen den Staatsminister a.D. zu ihrem Ehrenbürger ernannt hatte, nutzte auch die Kreistagsfaktion der CSU ihre Haushaltsvorberatung, um ihrem langjährigen Fraktionsmitglied zu danken. Fraktionssprecher Willi Köckeis überreichte dazu ein sehr persönlich gestaltetes Foto-Erinnerungsbuch, in dem einige von Brunners markantesten Leistungen und Verdienste für seine Heimat in Wort und Bild dargestellt waren.

REGEN In einer kurzen Ansprache würdigte Köckeis Brunners Erfolge in den vergangenen neuneinhalb Jahren als Bayerischer Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, aber auch bereits in den Jahren vorher seit 1994 als Stimmkreis-Direktabgeordneter im Bayerischen Landtag. Brunners Ära im Regener Kreistag habe sogar noch viel früher bereits 1978 begonnen und dauere damit sogar schon 40 Jahre lang.

Insbesondere in den letzten Jahren im Kabinett habe Brunner jedoch immense Erfolge für seine Heimat erreichen können. Beispielhaft sprach Köckeis die Einrichtung der Hochschul-Außenstellen, die Behördenverlagerungen mit dem Landesamt für Steuern in Zwiesel und dem Grünen Zentrum in Regen, aber auch den Einsatz für den Erhalt des Regener Eisstadions, die Verstaatlichung und damit dauerhafte Sicherung des Glasmuseums Frauenau sowie das Hohenzollern-Skistadion am Arbersee und den Kunstrasen-Sportplatz und Badeweiher in Ruhmannsfelden oder zukunftweisende Projekte wie E-Wald und das „digitale Dorf“, das in Spiegelau und Frauenau verwirklicht wurde. Auch der Ausbau der Infrastruktur sei während seiner Amtszeit als Minister gut vorangekommen. Straßenbauprojekte wie der Ausbau der B 11 zwischen Regen und Schweinhütt, die dritte Fahrspur auf der B 85 am Marcher Berg, der Kreisverkehr bei Patersdorf und der aktuelle Ausbau der B 11 zwischen Grafling und Gotteszell seien hier ebenso zu erwähnen wie der Breitbandausbau und die Reaktivierung der Bahnlinie Gotteszell-Viechtach.

Darüber hinaus habe Brunner jedoch auch in seinem Ressort durch den Bayerischen Weg in der Agrarpolitik sein Herz gerade für die kleinräumige bäuerliche Landwirtschaft im bayerischen Wald immer wieder unter Beweis gestellt. Ebenso habe seine Heimat in besonderem Maße von Fördertöpfen wie Dorferneuerung, Flurneuordnung, LEADER und interkommunaler Zusammenarbeit in den ILEs profitiert, die bei seinem Ressort angesiedelt waren.

Brunner sei aber auch bodenständig, verlässlich und stets für die Anliegen aus der Fraktion zugänglich geblieben. Er habe sich gerne aller Fragen angenommen, die an ihn herangetragen wurden, und man konnte sich stets auf seine volle politische Unterstützung verlassen. Ebenso habe er sich – auch noch als es sein Terminkalender als Minister eigentlich gar nicht mehr zugelassen hätte – mit Diplomatie und Durchsetzungkraft, politischem Weitblick und taktischem Gespür, Ideenreichtum und immensem Fleiß in die Arbeit der Kreistagsfraktion mit zahlreichen Initiativen, zuletzt etwa noch durch den Einsatz für eine zweite Bereitschaftspraxis im Landkreis, und wichtigen Weichenstellungen eingebracht.

„Du warst ein Glücksfall für Niederbayern, den Bayerischen Wald und Deinen Heimatlandkreis am Kabinettstisch“, fasste Köckeis die beeindruckende Erfolgsgeschichte von Brunners Amtszeit als Minister zusammen.

Der so Geehrte zeigte sich sichtlich überrascht und berührt von diesen Lob- und Dankesworten seiner Fraktion. Er habe immer gerne und mit voller Überzeugung für seine Heimat gearbeitet. Die Menschen im Bayerwald können mit Stolz und Selbstbewusstsein auf die Entwicklung schauen, die die Region erlebt habe. Es gebe keinen Grund zu falscher Bescheidenheit. Er habe immer versucht, mehr zu tun als seine Pflicht, und es freue ihn, wenn dadurch etwas mehr erreicht werden konnte, als vielleicht möglich sein.

Die Kreistagsfraktion der CSU und der IG Frauen bedankte sich jedenfalls bei Staatsminister a.D. Helmut Brunner mit einem kräftigen Applaus für sein erfolgreiches Wirken.


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