12.01.2018, 16:00 Uhr

Netzwerk Forst und Holz Landkreis Regen sieht sich als Netzwerkteil

Landrätin Rita Röhrl und Alexander Schulze im Gespräch. (Foto: Langer/Landkreis Regen)Landrätin Rita Röhrl und Alexander Schulze im Gespräch. (Foto: Langer/Landkreis Regen)

Besuch bei Landrätin Rita Röhrl: Alexander Schulze stellte sich und seine Arbeit vor.

REGEN Das Netzwerk Forst und Holz gibt es seit knapp zehn Jahren und seit der Netzwerkgründung steht Alexander Schulze dem Netzwerk vor. Nun hat er das Netzwerk, die bisherige Arbeit und die geplanten Projekte Regens Landrätin Rita Röhrl vorgestellt.

„Der Landkreis Regen ist nach wie vor Mitglied im Netzwerk und deswegen ist mir der Gedankenaustausch und Rückkoppelung sehr wichtig“, sagte Schulze bereits eingangs zu Landrätin Röhrl. Sie meinte, dass ihr das Netzwerk nicht fremd ist und erinnerte an die Zusammenarbeit beim Campusbau in Teisnach. Die Landrätin betonte, dass sie das Netzwerk gerne unterstützt, dass sie aber nichts davon halte um jeden Preis mit Holz zu bauen. „Holz ist ein schöner Baustoff, doch der Einsatz muss auch passen“, sagt Röhrl und versichert, dass ihr deswegen ein Austausch wichtig ist.

Schulze erklärte, dass mittlerweile in der Bevölkerung eine hohe Sensibilität für den Bau- und Werkstoff Holz vorhanden ist. Vor allem auch im Bayerischen Wald würden die Menschen seiner Erfahrung nach vermehrt auf Holz setzen. Insofern seien bei den meisten Betrieben die Auftragsbücher gut gefüllt. Dennoch mache die Fortführung des Netzwerkes Sinn. „Wir haben zwar so ein wichtiges Ziel erreicht, aber wir müssen auch an morgen denken“, betont der Netzwerkmanager und erkennt, dass vor allem die großen Betriebe genau dieser Gedanke um- und antreibt. „Sie sind heute schon bereit, etwas für morgen zu tun“, weiß er und so kann er sich derzeit auf die Unterstützung der großen Unternehmen verlassen. Wobei auch die kleinen Betriebe wertvolle Stützen des Netzwerks sind.

Für alle, große wie kleine Firmen, will er aktiv sein und dementsprechend vielgefächert sind die Aktionen. „Das reicht vom Stammtischtreffen über Veranstaltungen zum Wissenstransfer bis hin zu Architektengesprächen“, berichtet Schulze. Auch im Landkreis Regen plant er Veranstaltungen. So würde er in diesem Jahr gerne den Bereich der Holzfenster thematisieren. Hier habe er bereits erste Gespräche mit Roland Pongratz vom niederbayerischen Landwirtschaftsmuseum in Regen geführt. Dort sollen Holzfenster, von einst und heute, ebenso wie der Blick in die Zukunft thematisiert werden.

Schulze berichtete auch davon, dass das Netzwerk derzeit aus rund 400 Partnern besteht und dass die Akteure sich gegenseitig auch den Rücken stärken.

Er selbst sehe sich als Dienstleister für alle, die mit dem Rohstoff Holz arbeiten. Angefangen von den Waldbesitzern bis hin zur Baubranche und so wolle er auch weiterhin versuchen, das Netzwerk weiter auszubauen.

„Der Landkreis Regen ist nicht nur finanziell am Netzwerk beteiligt, wir sehen uns auch als aktiven Teil des Netzwerkes“, versicherte Landrätin Rita Röhl und sagte ihm ihre weitere Unterstützung zu. Sie hoffte ferner, dass sich noch weitere Betriebe am Netzwerk beteiligen. „Je mehr dabei sind, desto besser“, sagte sie. Ferner regte Röhrl einen regelmäßigen Austausch an. Das Angebot nahm Schulze dankend an und versprach seinerseits, die Landrätin über die Entwicklung beim Netzwerk am Laufenden zu halten.


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